PM: Bundesweiter Protest am 17. Juni gegen Kürzungen im Bildungs- und Wissenschaftssystem

Katharina Rummenhöller katharina.rummenhoeller at fzs.de
Mo Jun 15 10:41:12 CEST 2026


Sehr geehrte Medienschaffende,

der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., die 
Bundesstudierendenvertretung, koordiniert bundesweit Aktionen im Rahmen 
der Kampagne #SchlussverkaufBildung. Der Protest richtet sich die 
aktuellen Kürzungen im gesamten Bildungswesen und die Angriffe auf 
studentische Mitbestimmung, Bildungsgerechtigkeit und 
Wissenschaftsfreiheit

Zum bundesweiten Aktionstag am 17. Juni finden Protestaktionen, 
Kundgebungen und Demonstrationen unter anderem in folgenden Städten 
statt: Bamberg, Bremen, Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Gießen, Halle, 
Hannover, Köln, Krefeld, Leipzig, Marburg, Mönchengladbach, Offenbach, 
Trier, Tübingen, Wiesbaden und Würzburg.
Dieser Tag ist gerahmt von einer Aktionswoche vom 15. bis zum 19.06., 
die vor Ort individuell ausgestaltet wird und zu der der fzs 
Mitmach-Aktionen zu unterschiedlichen Themen anbieten wird.

Rückfragen zur untenstehenden und angehängten Pressemitteilung können 
gestellt werden an:

_Katharina Rummenhöller, fzs-Vorstand:_

+49 15116807671 oder katharina.rummenhoeller at fzs.de

_ __Tjark-Hagen Kandulski, fzs-Vorstand:_

+49 170 857 3399 oder tjark.kandulski at fzs.de
_______

Pressemitteilung: Bundesweiter Protest am 17. Juni gegen Kürzungen im 
Bildungs- und Wissenschaftssystem

Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., die 
Bundesstudierendenvertretung, koordiniert deutschlandweit Aktionen im 
Rahmen der Kampagne Schlussverkauf Bildung.

Berlin, 15.06.2026

Am 17. Juni protestieren Studierende in mehr als 18 Städten mit anderen 
Angehörigen des Bildungswesens gegen Kürzungen an Universitäten, Schulen 
und Hochschulen. Dem gemeinsamen Protest gingen im Juni bereits lokale 
Demonstrationen gegen die Kürzungsprogramme der jeweiligen 
Landesregierung in Frankfurt, Göttingen, Hamburg und Hildesheim voraus. 
Nun folgt vom 15. bis 19. Juni eine bundesweite Aktionswoche, die am 
Mittwoch in einer städteübergreifenden Protestwelle gipfelt.

Tjark-Hagen Kandulski, Vorstandsmitglied der bundesweiten 
Studierendenvertretung (fzs e.V.), führt aus: "Das Ziel der Kampagne ist 
es, am 17. Juni den Widerstand, der sich an den Bildungseinrichtungen 
der gesamten BRD entzündet, zu bündeln und auch als Einspruch gegen die 
Kürzungspolitik der Bundesregierung auf die Straßen zu tragen. Wir 
wollen in der Woche vom 15. bis 19. Juni den Verantwortlichen für die 
verheerenden Einschränkungen im Bildungs-, Sozial- und Kulturbereich auf 
Bundes- und Landesebene die Stirn bieten."

In den letzten 12 Monaten haben Bildungsminister*innen der meisten 
Landesregierungen Kürzungspläne vorgestellt. Diese Einschnitte 
verschärfen die prekäre Situation: So hat die Finanzbehörde in Hamburg 
bereits 2024 einen Investitionsstau von knapp 140 Mrd. EUR für das 
gesamte Bundesgebiet ermittelt. Auch die konsumtiven Mittel für die 
Hochschulen haben bereits in der Vergangenheit nicht ausgereicht: Es 
mangelt an Personal, der akademische Mittelbau arbeitet in permanenter 
Unsicherheit auf Kurzzeitverträgen und reduziertem Stellenvolumen.

Katharina Rummenhöller, ebenfalls Vorstandsmitglied des fzs, erklärt: 
"In dieser Situation ist das Ausbleiben der im Koalitionsvertrag der 
Bundesregierung versprochenen BAföG-Reform der Tropfen, der das Fass zum 
Überlaufen bringt. Während die durchschnittlichen Kosten für ein 
WG-Zimmer zu Beginn des Sommersemesters mittlerweile bei 512 EUR liegen, 
beträgt die Wohnkostenpauschale im BAföG derzeit nur 380 EUR. Immer 
weniger Menschen in Deutschland können sich ein Studium unter diesen 
Bedingungen leisten. In Konsequenz ist die Zukunft dieser jungen 
Menschen und des gesamten Bildungssystems in Gefahr. Dagegen 
protestieren wir als Studierende am 17. Juni an den Hochschulen und 
rufen alle dazu auf, sich an unserer Aktionswoche zu beteiligen."

Die Aktionswoche der Kampagne "Schlussverkauf Bildung" findet dezentral 
in der Woche vom 15. bis 19. Juni statt und widmet sich jeden Tag einem 
inhaltlichen Schwerpunkt.

Zum bundesweiten Aktionstag am 17. Juni finden Protestaktionen, 
Kundgebungen und Demonstrationen unter anderem in folgenden Städten 
statt: Bamberg, Bremen, Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Gießen, Halle, 
Hannover, Köln, Krefeld, Leipzig, Marburg, Mönchengladbach, Offenbach, 
Trier, Tübingen, Wiesbaden und Würzburg.

Am 24. Juni geht der Protest weiter, mit einem NRW-weiten Protest gegen 
das Verhindern der BAföG-Reform, der voraussichtlich von weiteren 
Ländern im Rahmen der Kampagne "Schlussverkauf Bildung" aufgegriffen 
wird.

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  		 [4]

Katharina Rummenhöller (sie/ihr)
Vorstand
freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V.

Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der 
überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit 100 
Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs 
ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European 
Students' Union und im Global Students' Forum.

  		+49 151 16807671 [5]

  		katharina.rummenhoeller at fzs.de

  		www.fzs.de [1]

  		Wöhlertstr. 19, 10115 Berlin



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