PM: BAföG jetzt retten! Gemeinsame Petition von fzs, DGB, DSW, GEW und ver.di
Katharina Rummenhöller
katharina.rummenhoeller at fzs.de
Di Jun 9 16:46:57 CEST 2026
Sehr geehrte Medienschaffende,
angesichts der weiterhin unklaren Zukunft der im Koalitionsvertrag
angekündigten BAföG-Novelle starten _der freie zusammenschluss von
student*innenschaften (fzs) e.V., DGB, DSW, GEW _und _ver.di_ eine
gemeinsame Petition zur Rettung des BAföG. Die beteiligten
Organisationen fordern die Bundesregierung dazu auf, eine echte
BAföG-Reform umzusetzen.
Hier Petition unterzeichnen:
https://weact.campact.de/petitions/versprochen-ist-versprochen-bafog-jetzt-retten
Rückfragen zur Petition und Pressemitteilung können gestellt werden an:
Katharina Rummenhöller, fzs-Vorstand:
+49 15116807671 oder katharina.rummenhoeller at fzs.de
Jonathan Dreusch, politischer Geschäftsführer des fzs:
+49 171 6465758 oder jonathan.dreusch at fzs.de
Rahel Schüssler, fzs-Referentin für BAföG und studentisches Wohnen:
rahel.schuessler at fzs.de
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Pressemitteilung: Versprochen ist versprochen - BAföG jetzt retten!
Gemeinsame Petition von fzs, DGB, DSW, GEW und ver.di
Berlin, 09.06.2026
Angesichts der weiterhin unklaren Zukunft der im Koalitionsvertrag
angekündigten BAföG-Novelle starten der freie zusammenschluss von
student*innenschaften (fzs) e.V., der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB),
das Deutsche Studierendenwerk (DSW), die Gewerkschaft Erziehung und
Wissenschaft (GEW) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
eine gemeinsame Petition zur Rettung des BAföG.
Nachdem die Bundesregierung über Monate hinweg widersprüchliche Signale
zur angekündigten BAföG-Reform gesendet hat und zuletzt unter anderem
Jens Spahn und Dorothee Bär diese komplett infrage gestellt haben,
fordern die beteiligten Organisationen die Bundesregierung, namentlich
Lars Klingbeil, Dorothee Bär, Jens Spahn und Matthias Miersch, dazu auf,
ihre Versprechen einzuhalten und eine echte BAföG-Reform umzusetzen.
Die Petition knüpft an die Proteste des gestrigen Tages an. Studierende,
Gewerkschaften und weitere Akteur*innen des Bildungsbereichs hatten mit
einer Kundgebung vor dem Konrad-Adenauer-Haus
(CDU-Bundesgeschäftsstelle) in Berlin gegen die Verschleppung der
BAföG-Reform protestiert. Mit der gemeinsamen Petition wollen die
beteiligten Organisationen den Druck auf die Bundesregierung nun weiter
erhöhen.
„Erst wird eine ‚große' BAföG-Reform versprochen, dann monatelang
darüber gestritten und am Ende selbst Minimalanpassungen wieder infrage
gestellt. Gleichzeitig bezeichnet Dorothee Bär Studierende als
privilegiert, obwohl die Armutsgefährdungsquote unter Studierenden mehr
als doppelt so hoch ist wie in der Gesamtbevölkerung und verkennt damit
die Lebensrealität von Studierenden. Die Bundesregierung schafft es
nicht einmal, sich an ihre eigenen Versprechen zu halten", erklärt
Katharina Rummenhöller, Vorstandsmitglied des fzs.
„Gerade beim Wohnen zeigt sich, wie dringend eine BAföG-Reform schon zum
kommenden Wintersemester gebraucht wird. Während die durchschnittlichen
Kosten für ein WG-Zimmer mittlerweile deutlich über 500 Euro liegen,
beträgt die Wohnkostenpauschale im BAföG derzeit nur 380 Euro. Schon die
zuletzt angekündigte Anpassung auf 440 Euro wäre bei Weitem nicht
ausreichend gewesen. Wer Bildungsgerechtigkeit ernst meint, muss das
BAföG endlich an die tatsächlichen Lebenshaltungskosten anpassen", so
Rahel Schüssler, fzs-Referentin für BAföG und studentisches Wohnen.
Jonathan Dreusch, politischer Geschäftsführer des fzs, ergänzt: „Die
Debatte um das BAföG steht exemplarisch für den Umgang dieser
Bundesregierung mit dem Sozialstaat insgesamt. Während für
milliardenschwere Entlastungen wie den Tankrabatt Geld da ist, sollen
Studierende leer ausgehen. Die realitätsfernen Äußerungen der
Bundesregierung, die eine absolute Frechheit gegenüber Studierenden
sind, lassen wir uns nicht gefallen."
Das Bündnis fordert:
* Bedarfssätze und Wohnkostenpauschale müssen der Lebensrealität
entsprechen - kein BAföG unterhalb der Armutsgrenze.
* Elterneinkommensfreibeträge müssen deutlich erhöht werden.
* Automatische und regelmäßige Anpassung von Bedarfssätzen und
Wohnkostenpauschale sowie von Freibeträgen an die Inflationsrate und die
Einkommensentwicklung.
* Vollständige Digitalisierung des Antrags-, Bearbeitungs- und
Bewilligungsprozesses.
* Drastische Vereinfachung der Anträge und Verlängerung der
Bewilligungszeiträume.
* Ausfinanzierung der Studierendenwerke und der BAföG-Ämter.
Hier Petition unterzeichnen:
https://weact.campact.de/petitions/versprochen-ist-versprochen-bafog-jetzt-retten
[1]
[2]
[3]
[4]
Katharina Rummenhöller (sie/ihr)
Vorstand
freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V.
Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der
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Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs
ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European
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