PM: BAföG rauf! – Gemeinsamer Aufruf zur Kundgebung, 8. Juni, 12 Uhr, Konrad-Adenauer-Haus

Katharina Rummenhöller katharina.rummenhoeller at fzs.de
Do Jun 4 18:24:37 CEST 2026


Sehr geehrte Medienschaffende,

der _freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V_., ruft 
gemeinsam mit _DGB, GEW und ver.di_ am nächsten Montag, 8. Juni, um 12 
Uhr zur Kundgebung "BAföG rauf!" vor dem Konrad-Adenauer-Haus 
(CDU-Parteizentrale) während der CDU-Bundesvorstandssitzung auf.

Rückfragen zur Kundgebung und zum untenstehenden und angehängten Aufruf 
können gestellt werden an:

Katharina Rummenhöller, fzs-Vorstand:
+49 15116807671 oder katharina.rummenhoeller at fzs.de

Jonathan Dreusch, politischer Geschäftsführer des fzs:
+49 171 6465758 oder jonathan.dreusch at fzs.de

Rahel Schüssler, fzs-Referentin für BAföG und studentisches Wohnen:
rahel.schuessler at fzs.de

__________________________

Pressemitteilung: BAföG rauf! - Gemeinsamer Aufruf zur Kundgebung, 8. 
Juni, 12 Uhr, Konrad-Adenauer-Haus

Berlin, 04.06.2026

Gemeinsamer Aufruf von fzs e.V., DGB, GEW und ver.di

Uns reicht's!

Seit Monaten streitet sich die Bundesregierung um die im 
Koalitionsvertrag versprochene

„große" BAföG-Reform. Vor wenigen Wochen wurde eine minimale Anpassung 
als großer

Erfolg verkauft. Dann stellte Jens Spahn die gesamte Reform wieder 
infrage. Und

Bildungsministerin Dorothee Bär? Ihr fällt dazu offenbar nichts Besseres 
ein, als Studierende

privilegiert und faul zu nennen. Das ist falsch und eine 
Unverschämtheit!

Seit Jahrzehnten sinkt der Anteil der Schüler*innen und Studierenden, 
die BAföG erhalten. In

einem der sozial selektivsten Bildungssysteme Europas werden 
Bildungschancen immer

stärker vom Geldbeutel der Eltern abhängig gemacht. Jede neue Regierung 
streitet

monatelang über minimale Verbesserungen im BAföG, die dann zu spät 
kommen und den

tatsächlichen Lebensrealitäten hinterherhinken: Weniger als 12 % der 
Studierenden werden

überhaupt noch gefördert, dabei wären deutlich mehr darauf angewiesen. 
Über zwei Drittel

müssen neben ihrem Vollzeitstudium lohnarbeiten, um ihren 
Lebensunterhalt zu

finanzieren. Über 35 % sind armutsgefährdet - viel mehr als in der 
Gesamtbevölkerung. Das

ist kein individuelles Problem, sondern markiert ein politisches 
Versagen. Besonders die

hohen Mieten können viele nicht mehr stemmen.

Es braucht grundlegende strukturelle Veränderungen, doch anstatt 
grundlegender

Reformen, schafft es die Bundesregierung anscheinend nicht einmal, die 
eigenen, ohnehin

unzureichenden Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen.

Studierende sind keine „privilegierte Gruppe". Wir lassen uns nicht 
gegen andere soziale

Gruppen ausspielen. Wir sind solidarisch mit Arbeitnehmer*innen, 
Auszubildenden,

Erwerbslosen, Alleinerziehenden, Familien, Migrant*innen und allen 
anderen, die die

Bundesregierung täglich attackiert. Denn das Tauziehen ums BAföG fügt 
sich in einen

allgemeinen Angriff auf den Sozialstaat ein.

Wir rufen deshalb am nächsten Montag, 8. Juni, um 12 Uhr zu einer 
Kundgebung vor dem

Konrad-Adenauer-Haus (CDU-Parteizentrale) während der 
CDU-Bundesvorstandssitzung

auf.

Zeigen wir gemeinsam: Bildung ist ein Recht, kein Privileg. BAföG muss 
zum Leben reichen

und die Bundesregierung muss endlich handeln!

  [1]

  		 [2]
  		 [3]
  		 [4]

Katharina Rummenhöller (sie/ihr)
Vorstand
freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V.

Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der 
überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit 100 
Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs 
ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European 
Students' Union und im Global Students' Forum.

  		+49 151 16807671 [5]

  		katharina.rummenhoeller at fzs.de

  		www.fzs.de [1]

  		Wöhlertstr. 19, 10115 Berlin



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