PM: Koalition bricht ihr BAföG-Versprechen – Studierende werden erneut im Stich gelassen!
Katharina Rummenhöller
katharina.rummenhoeller at fzs.de
Mi Apr 22 16:45:01 CEST 2026
Sehr geehrte Medienschaffende,
der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., die
bundesweite Studierendenvertretung äußert sich gemeinsam mit einem
Bündnis mit den Juso-Hochschulgruppen und Campusgrün dazu, dass die
Umsetzung der angekündigten BAföG-Reform weiter unklar bleibt. Der fzs,
Juso-Hochschulgruppen und Campusgrün beobachten diese Entwicklung mit
großer Sorge und sehen damit den sozial gerechten Zugang zu Bildung akut
gefährdet.
Kontakt für Rückfragen, Interviews oder weitere
Hintergrundinformationen:
_Katharina Rummenhöller (fzs-Vorstand):_ katharina.rummenhoeller at fzs.de
/ +49 15116807671
_Benno Heumann (Vorstand Juso-Hochschulgruppen):_
benno.heumann at jusohochschulgruppen.de / +49 17620209177
_Cora Merzbach (Vorstand Campusgrün):_ cora.merzbach at campusgruen.de
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Gemeinsame Pressemitteilung: Koalition bricht ihr BAföG-Versprechen -
Studierende werden erneut im Stich gelassen!
Berlin, 22. April 2026
Die Bundesregierung verfehlt wahrscheinlich erneut ihre eigenen
sozialpolitischen Ziele, diesmal auf dem Rücken der Studierenden.
Entgegen den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag bleibt unklar, ob es
zum Wintersemester eine BAföG-Novelle geben wird.
Dabei ist die Lage eindeutig: Im Koalitionsvertrag wurde festgehalten,
dass die Wohnkostenpauschale beim BAföG bis zum Wintersemester 2026/27
auf 440 Euro erhöht werden soll.
Benno Heumann aus dem Vorstand der Juso-Hochschulgruppen erklärt hierzu:
„Wer im Koalitionsvertrag Verbesserungen ankündigt, muss diese auch
umsetzen. Alles andere untergräbt das Vertrauen in demokratische
Institutionen."
Cora Merzbach aus dem Vorstand von Campusgrün betont: „Die
Lebensrealität von Studierenden ist geprägt von steigenden Mieten, hohen
Energiepreisen und wachsendem finanziellem Druck. In seiner jetzigen
Form ist das BAföG nicht existenzsichernd und verfehlt damit seinen
Zweck."
Katharina Rummenhöller aus dem Vorstand des fzs ergänzt: „Viele
Studierende warten dringend auf Verbesserungen. Dass selbst die schon im
Koalitionsvertrag zu kurz greifenden Maßnahmen bislang nicht umgesetzt
wurden, ist ein deutliches Armutszeugnis für die Bundesregierung."
Wir fordern, dass unsere Anliegen endlich ernstgenommen werden. Ein
BAföG, das den tatsächlichen Lebensrealitäten gerecht wird, ist zentral
für Chancengerechtigkeit im Bildungssystem. Wer es ernst meint mit
sozialer- und Bildungsgerechtigkeit, darf Studierende nicht länger
vertrösten und politische Streitigkeiten nicht auf ihrem Rücken
austragen.
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[4]
Katharina Rummenhöller (sie/ihr)
Vorstand
freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V.
Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der
überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit 100
Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs
ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European
Students' Union und im Global Students' Forum.
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katharina.rummenhoeller at fzs.de
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