[fzs-newsletter] fzs Newsletter Juli 2026

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Di Jul 28 17:28:24 CEST 2026


Newsletter Juli 2026 – fzs

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  Newsletter Juli 2026


    Alles brennt 🔥

Endlich JULI, endlich Sommer, Sonne, Semesterferien und unerträgliche 
Hitze. 🥵

Moment mal, hat der fzs grad „Semesterferien“ gesagt??? 😡 Wie oft 
mussten wir schon der Familie erklären, dass die Semesterferien 
eigentlich keine richtigen Ferien sind und trotzdem Hausarbeiten und 
Abgaben anstehen und der Nebenjob geht ja auch weiter. Immerhin muss 
jede*r Zweite*r von uns 54% des Einkommens für Miete blechen und Nudeln 
mit Ketchup bezahlen sich ja auch nicht von allein!

Viel Spaß mit dieser Sommerlektüre! 🌞


    🧇 Waffeln, Sterne & Bürokratie –
    *Eine Reise ins Herz Europas*

Überraschend erwartbar: Das Männekin es pisst…

Vom 02. bis 05. Juni konnten wir erstmals eine Delegationsreise des fzs 
nach Brüssel organisieren, bei der wir mit insgesamt 24 Personen 
zahlreiche Organe und Akteur*innen europäischer Politik kennengelernt 
haben.

Mama guck mal! Ich war in diesem sehr bekannten Plenarsaal im EU-Parlament!

Eingeladen durch Erik Marquardt, Mitglied des Europäischen Parlaments 
(MdEP) und ehemaliger fzs Vorstand, konnten wir die Brüsselreise auch 
nutzen, um mit anderen wichtigen Stimmen für die Hochschulpolitik in 
Europa ins Gespräch zu kommen. So haben wir neben dem Besuch des 
Ausschusses für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments (CULT), 
einem Gespräch mit einem MdEP im Housing Ausschuss und einem Weiteren im 
CULT Ausschuss, Gesprächsterminen mit dem Direktorat für Bildung, 
Jugend, Sport und Kultur der Europäischen Kommission und der ständigen 
Vertretung Deutschlands bei der EU auch Treffen mit studentischen 
Akteur*innen wie der flämischen Studierendenvertretung in Belgien (VVS) 
und unserem europäischen Dachverband ESU vereinbaren können. Spontaner 
Bildungsprotest der französischsprachigen Schüler*innen (CEF) und 
Studierenden (FEF) in der Innenstadt inklusive.

Der fzs zu Gast bei Freund*innen: Besuch im ESU-Büro

Doch auch der Spaß sollte natürlich nicht zu kurz kommen. Wir haben 
nicht nur Abends verschiedenste Kneipen erkunden können, sondern auch in 
gemeinsamen Pausen die Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen in Cafés, 
Schokoladenläden und dem Innenhof des Hostels genutzt. Eine spannende 
Zeit und interessante Einblicke in die europäische (Hochschul-)politik also!


      Du willst auch
      mal nach Brüssel?

Die Brüsselreise soll als regelmäßiges Angebot für alle Vollmitglieder 
etabliert werden und erhält eine Teilförderung der EU. Wenn deine 
Hochschule also Vollmitglied im fzs ist, oder werden möchte, dann schau 
regelmäßig auf unserer Website und im Newsletter vorbei. Hier halten wir 
euch auf dem Laufenden, sobald die nächste Reise feststeht.

Die Teilnahme an der Brüsselreise wird über einen Bewerbungsprozess 
entschieden, bewerben können sich alle Studierenden an 
Vollmitgliedshochschulen, die nicht in den vergangenen 5 Jahren an einer 
EU geförderten Reise nach Brüssel teilgenommen haben.


    *Hey, we’re going to Hannover! 🍪*

Die 78. Mitgliederversammlung des fzs steht vor der Tür und findet vom 
*06. bis zum 09. August 2026* in *Hannover* statt! Gemeinsam mit dem 
AStA der Uni Hannover bereiten wir Vernetzung, Workshops, Freizeit und 
natürlich unser gemeinsames Plenum vor. Vielen Dank an den AStA !

Klassischer Weise finden während der Sommer-MV auch jede Menge *Wahlen* 
statt. Damit die Mitgliederversammlung geplant und vorbereitet werden 
kann, bitten wir euch um eine vorherige Anmeldung. Alle Infos und das 
entsprechende Fromular findet ihr hier:

    78. Mitgliederversammlung
    <https://www.fzs.de/termin/78-mitgliederversammlung/>

Für die Anmeldung gibt es keine Frist, aber bitte meldet euch so früh 
wie möglich an – das erleichtert die Planung enorm.

Fragen zur MV könnt ihr unseren politischen Geschäftsführer *Jonathan* 
richten:

✉️ Mail an Jonathan <mailto:jonathan.dreusch at fzs.de>

Wir freuen uns auf euch! 🫰


    *Kaum BAföG, *
    *kein Wohnraum, *
    *keine Minijobs?*

In unserer Pressemitteilug vom 17. Juli warnen wir vor der 
Rentenkommission der Bundesregierung:

Die Abschaffung des steuer- und sozialversicherungsrechtlichen 
Sonderstatus von Minijobs für Studierende droht zu einer erheblichen 
finanziellen Mehrbelastung, zusätzlicher Bürokratie und einer weiteren 
Verschärfung studentischer Armut zu führen. Derzeit arbeiten rund zwei 
Drittel der Studierenden neben dem Studium, viele davon in Minijobs. 
Wenn diese Erwerbstätigkeit künftig erschwert wird, ohne BAföG-, Wohn- 
und Krankenversicherungsfragen entschlossen anzugehen, verschärft sich 
die soziale Lage vieler Studierender weiter.

Wir sehen darin kein Versehen, sondern eine politisch bedingte 
Benachteiligung, die den Zugang zu Bildung nachhaltig von sozialer 
Herkunft abhängig macht. Ohne tragfähige soziale Absicherung drohen 
sinkende Nettoeinkommen, höhere Sozialabgaben und ein weiterer Anstieg 
von Verschuldung bis hin zum Studienabbruch. Minijob-Reformen sollten 
BAföG, studentische Krankenversicherung und bezahlbares Wohnen 
berücksichtigen.

Wir fordern konkrete Schutzmechanismen, faire Übergangsregelungen und 
Perspektiven für prekäre Beschäftigung, damit Studierende wirklich 
unabhängig von ihrer finanziellen Situation studieren können.

Die ganze Pressemitteilung findet ihr hier:

    Kaum BAföG, kein Wohnraum, keine Minijobs? –
    Bundesstudierendenvertretung fzs fordert sofortige Maßnahmen der
    Bundesregierung
    <https://www.fzs.de/2026/07/17/kaum-bafoeg-kein-wohnraum-keine-minijobs-bundesstudierendenvertretung-fzs-fordert-sofortige-massnahmen-der-bundesregierung/>

Meldet euch bei Rückfragen gerne bei unseren zuständigen Referent*innen:

✉️ Mail an Maxi <mailto:maximilian.wimmer at fzs.de>

✉️ Mail an Rahel <mailto:rahel.schuessler at fzs.de>


    *fzs beim 91. Boardmeeting der European Students’ Union*

Hello, we are the guys from Germany! Jo und Max auf den Azoren 🌊

Die European Students’ Union (ESU) vereint als unser europäischer 
Dachverband 43 nationale Studierendenvertretungen aus 40 europäischen 
Ländern. Es war daher eine große Ehre und Freude, dass auch wir als fzs 
wieder mit einer Delegation beim 91. Boardmeeting vom 25.-31. Mai in 
Ponta Delgada auf den Azoren dabei sein konnten.

Diese Delegation bestand aus Max (Referent*In Internationales) und Jo 
(Vorstand).

Im Laufe der Woche hatten wir die Möglichkeit uns tiefer damit zu 
beschäftigen welchen positiven Einfluss Hochschulbildung auf die 
Entwicklung sogenannter Outermost Regions der EU, wie es auch die Azoren 
sind, haben kann und hatten dafür die Chance mit lokalen Politiker*innen 
und Entscheidungsträger*innen in den Austausch zu kommen.

Neben Austausch und Seminarformaten ist das Boardmeeting aber vor allem 
die Mitgliederversammlung der ESU, weshalb wir uns mit einer Vielzahl an 
Statements und Policy Dokumenten beschäftigten, diese diskutierten und 
abstimmten.

Die wichtigsten Beschlüsse waren hier unter anderem die Wahl einer neuen 
Exekutive, sowie der Beschluss des Arbeitsprogramms für das kommende 
Jahr. Darüber hinaus wurden Statements zu den Anliegen von 
Promovierenden, Microcredentials, AI und Digitalisierung, sowie 
Qualitätssicherung in den European University Alliances oder dem Zugang 
zu Hochschulbildung.

Solltet ihr noch Fragen oder Anregungen zu unserer internationalen 
Arbeit haben, meldet euch gerne jederzeit bei *Max* als Referent*in für 
Internationales, bei *Jo* als für Internationales zuständigem 
Vorstandsmitglied oder beim *Ausschuss Internationales.*

✉️ Mail an Jo <mailto:jo.dietze at fzs.de>

✉️ Mail an Max <mailto:max.dietrich at fzs.de>

✉️ Mail an Ausschuss Internationales 
<mailto:ausschuss-internationales at lists.fzs.de>


    🌿 *Ohne Moos nix los – *
    Der fzs-*Beitragsrechner*

Im Wintersemester 26/27 greift die erste von insgesamt drei Stufen der 
Erhöhung der fzs-Mitgliedsbeiträge, die bei der letzten MV mit 86,3 % 
der Stimmen beschlossen wurde. In diesem Zug wird der Betrag, den 
Mitglieder pro eingeschriebener Studentin zahlen, von 0,80 € auf 0,96 € 
erhöht.

Um diesen Übergang so angenehm wie möglich zu gestalten und damit alle 
den Überblick darüber behalten können, wie ihre Mitgliedsbeiträge in den 
nächsten Semestern aussehen, haben wir auch zur kommenden 
Mitgliederversammlung ein Tool vorbereitet, das euch dabei helfen soll, 
die Zahlen im Blick zu behalten.

Stolz präsentieren wir an dieser Stelle unseren aktuellen 
Beitragsrechner <https://www.fzs.de/service/beitragsrechner/>.

BEITRAGSRECHNER 🧮 <https://www.fzs.de/service/beitragsrechner/>

Der Beitragsrechner funktioniert so: Gebt einfach eure Uni und eure 
aktuellen Studierendenzahlen an, wählt dann noch aus, ob ihr von einer 
Sonderregelung betroffen seid, und schon seht ihr, mit welchen Beträgen 
ihr in den nächsten Jahren voraussichtlich rechnen könnt.

Die Zahlen werden natürlich variieren, je nachdem, wie sich die Menge 
der Studierenden an den jeweiligen Standorten verändert. Der 
Beitragsrechner kann daher keine offiziell gültigen Summen darstellen. 
Er gibt lediglich eine Prognose darüber ab, wie sich die Beiträge 
voraussichtlich entwickeln werden. Wenn ihr mit den Zahlen plant, die 
euch der Rechner zur Verfügung stellt, bedenkt daher, dass noch ein 
wenig Spielraum besteht.

Als geübte Finanzer*innen macht ihr das ja wahrscheinlich eh. 😉

Nun wünschen wir euch erstmal viel Spaß beim rumrechnen!

Falls ihr Fragen, Kritik oder Anmerkungen zum Beitragsrechner habt, 
wendet euch jederzeit an *Tjark*:

✉️ Mail an Tjark <mailto:tjark.kandulski at fzs.de>


    Happy Summer 🌞

Hoffentlich könnt ihr trotz dem Hustle mit Abgaben, Nebenjobs usw. etwas 
im Gras oder am Wasser liegen und die kühleren und wärmeren Tage 
genießen oder überstehen. 🏖️

Ob durch Beteiligung an unseren Angeboten, das Teilen von und Teilnehmen 
an Umfragen oder euren Einsatz vor Ort: *Euer Engagement ist 
entscheidend für eine starke, solidarische und demokratische 
Studierendenvertretung. *Gerade in Zeiten autoritärer Verhärtungen und 
durch den Rechtsruck zunehmender Bedrohtheit progressiver 
Hochschulpolitik ist diese besonders wichtig!

*Schickt uns daher eure Städteberichte, Analysen und Kommentare zu den 
Zuständen an deutschen Hochschulen.*

Wir wollen zeigen, wie die Bildungspolitik an der Realität scheitert und 
welche Folgen das vor Ort für Studierende, Lehre und Forschung hat. 
Dabei freuen wir uns natürlich auch über Berichte von Ansätzen und 
Projekten, durch die es euch gelungen ist, dem Schlussverkauf der 
Bildung etwas entgegenzusetzen.

Lasst uns gemeinsam festhalten, wie neoliberale Bildungspolitik sich 
auswirkt, wenn man nicht im Ministerium sitzt.

Die *nächste Ausgabe* unseres Newsletters erscheint *Mitte August* und 
wird an Mitgliedshochschulen und Interessierte verschickt.

-------------- nächster Teil --------------
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