[fzs-newsletter] fzs Newsletter im März 2026
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Di Mär 17 15:10:13 CET 2026
Newsletter März 2026 – fzs
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<https://www.fzs.de/2026/03/17/newslettermaerz-2026/>
Newsletter März 2026
Ja ist denn schon Frühling? 🌷🐰
Riecht ihr das? Schmeckt ihr das auch? 👃🏼 Die Sonne ist zurück und
vielleicht das erste Eis verköstigt und das kommende Sommersemester
steht auch schon vor der Tür!
Anfang diesen Monats haben wir unsere 77. Mitgliederversammlung in
Darmstadt abgehalten, wo wir ne Menge gute Dinge beschlossen haben. Am
8.März waren wir auf der Straße zum feministischen Kampftag und am
Wochenende hatten wir unsere große Schlussverkauf Bildung Konferenz im
Ruhrgebiet.
Ihr seht: Ne Menge los und deshalb ist dieser Newsletter etwas voller,
genießt ihn und meldet euch jederzeit bei Fragen, Anmerkungen, Feedback
oder Interesse. Und jetzt geht’s los! 🚀
**Schlussverkauf Bildung** goes Oer-Erckenschwick 🍟
Vom 13. bis 15. März fand die Aktionskonferenz zu /Schlussverkauf
Bildung/ in Oer-Erkenschwick im Ruhrgebiet statt. Gemeinsam mit der
Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken und Schüler*innen der
JSAG Nordrhein-Westfalen haben wir Workshops veranstaltet, Vorträge
gehört und intensiv diskutiert, um den bundesweiten Kürzungen in der
Bildungspolitik etwas entgegenzusetzen.
Auf dem Programm standen unter anderem Inputs zur Schuldenbremse, zur
Sparpolitik an Schulen sowie zur Ästhetik zivilgesellschaftlichen
Protests. Neben Planung und politischen Debatten kam auch das gemeinsame
Vergnügen nicht zu kurz – etwa beim Karaoke oder beim Filmabend.
Natürlich haben wir auch alle Interessierten mit dem kultigen
Mensagericht in spe, namens „Taxiteller“, versorgt.
Taxiteller & Adorno. Lecker!
Nun gilt: Nach der Aktionskonferenz ist vor der Aktionswoche. Gemeinsam
bereiten wir uns darauf vor, am *17. Juni bundesweit Kundgebungen* gegen
den Schlussverkauf der Bildung zu organisieren.
*Save the date!*
Dafür treffen wir uns mit euch und allen Interessierten am *17. April um
17:30 Uhr* zu einem offenen Vorbereitungscall:
Zum Vorbereitungscall
<https://zoom.us/j/98866507366?pwd=JXStr6KMS6I3CDtOapZUWaif5ULIak.1>
*Zusammen gegen die Schuldenbremse und gegen Kürzungen im Bildungswesen!*
*It’s all about the money 🥲*
Seit einem Jahr sprechen wir auf den Mitgliederversammlungen über die
angespannte Haushaltslage des fzs. Nachdem der aktuelle Haushalt mit
deutlichen Kürzungen beschlossen wurde und weder ausreichend Mittel für
Mitgliederversammlungen noch für andere Veranstaltungen vorsieht, wurde
klar: Eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge ist notwendig.
Seit Januar hat sich deshalb der Arbeitskreis Finanzen mehrfach
getroffen. In offenen Runden, an denen alle Mitglieder teilnehmen
konnten, wurde gemeinsam über mögliche Modelle und deren Umsetzbarkeit
diskutiert. Die daraus entstandenen Vorschläge wurden anschließend vom
Ausschuss Finanzen als Anträge in die Mitgliederversammlung eingebracht.
Bei der Mitgliederversammlung in der letzten Woche wurde schließlich ein
überarbeiteter Vorschlag der Universität Lüneburg gemeinsam mit der
Universität Bonn mit 86 % der Stimmen angenommen. Der Beschluss sieht
vor, den Beitrag im kommenden Haushaltsjahr um 16 Cent auf 0,96 € pro
eingeschriebener Student*in zu erhöhen. Für Mitglieder mit mehr als
35.000 Studierenden gilt: 0,96 € für die ersten 35.000 Studierenden und
0,15 € für jede weitere eingeschriebene Person.
In den folgenden zwei Jahren werden diese Beträge schrittweise weiter
angepasst.
Alle Details dazu findet ihr in *§ 5 der Finanzordnung: *
Finanzordnung 💰
<https://www.fzs.de/satzungen-und-ordnungen/finanzordnung/>
Die *inhaltlichen Beschlüsse* der letzten Mitgliederversammlung findet
ihr hier:
Alle Beschlüsse der 77. MV <https://www.fzs.de/tag/mv77/>
Bei Fragen zu Beiträgen, Haushalt oder Finanzen könnt ihr euch natürlich
jederzeit bei uns melden!
✉️ Mail an Tjark <mailto:tjark.kandulski at fzs.de>
*AK Ost trifft sich wieder *🐓
WiDer AK Ost trifft sich zum dritten Mal. Eingeladen sind – unabhängig
von einer Mitgliedschaft im fzs – alle, die in Ostdeutschland studieren
und/oder in Ostdeutschland geboren oder aufgewachsen sind (Berlin
inklusive).
Das Treffen findet am 18. März um 18 Uhr digital statt.
Online Treffen <https://portal.fzs.de/bbb/ako-yzl-m0w-t3j>
Wir wollen über folgende Themen sprechen:
* die Initiative „Wähle (in) MV!“
* Kürzungspolitik an ostdeutschen Hochschulen und Universitäten
* den Parteitag der AfD in Erfurt vom 03.07.–05.07.
* die Situation ostdeutscher Studierendenschaften im fzs
Wenn ihr selbst noch Themen mitbringen wollt, sagt mir gerne Bescheid,
dann setzen wir sie auf die TO.
Bei Fragen oder Anmerkungen zum AK Ost wendet euch gerne jederzeit an
Jo, Katharina oder Tjark aus dem Vorstand.
✉️ Mail an Jo <mailto:jo.dietze at fzs.de>
✉️ Mail an Kathi <mailto:katahrina.rummenhoeller at fzs.de>
✉️ Mail an Tjark <mailto:tjark.kandulski at fzs.de>
*Alles wissen über Sozialpolitik* 💡
Der Ausschuss Sozialpolitik arbeitet seit Beginn dieser Legislatur
fleißig an HoPo-Wiki-Artikeln zu unterschiedlichen sozialpolitischen
Themen. Der erste ist bereits fertig und ist hochgeladen!
Er beschäftigt sich mit dem Thema Studienfinanzierung, checkt ihn hier aus:
Zum HoPo Wiki
<https://hopowiki.fzs.de/index.php?title=Studienfinanzierung&title=Studienfinanzierung>
Dieser Artikel richtet sich an einzelne Studierende, aber nützt
insbesondere auch Studierendenvertretungen. Welche
Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für Studierende? Und welche Rolle
können die Studierendenschaften in der Unterstützung ihrer Studierenden
spielen?
Es wird im Artikel auf BAföG, Stipendien, Erwerbstätigkeit, studentische
Darlehen, Sozialleistungen (Wohngeld und Bürgergeld), Kredite,
Versicherungen und Vergünstigungen eingegangen.
Ein besonderer Dank gilt an der Stelle Theo aus Lüneburg, der den
Großteil des Artikels verfasst hat!
N*icht nur am 8. März: *
*Feministische Kämpfe sind*
*hochschulpolitische Kämpfe*
An den Uni bestehen patriarchale Strukturen fort: Sexismus im
Studienalltag, sexualisierte Gewalt, prekäre Beschäftigung und
Studienbedingungen, die Care-Arbeit erschweren oder ausschließen.
Besonders betroffen sind Frauen sowie trans*, inter und nicht-binäre
Personen – insbesondere, wenn weitere Diskriminierungsebenen wie
Rassismus oder Klassismus hinzukommen.
Bürokratische Hürden bei Personenstands- und Namensänderungen zeigen
beispielhaft, wie unzureichend Hochschulen oft auf diverse
Lebensrealitäten vieler Studierender reagieren. Zusätzlich erschweren
Kürzungen die häufig ohnehin schon prekäre Gleichstellungsarbeit an
Hochschulen und verunmöglichen (queer)feministische Forschung und Lehre.
Der feministische Kampftag am 8. März erinnert daran, dass
Gleichberechtigung auch weiterhin erkämpft werden muss. Weltweit kämpfen
Studierende jeden Tag für ihr Recht auf Bildung, Teilhabe und
Selbstbestimmung.
Der fzs setzt sich deshalb für Hochschulen ein, die Diskriminierung
aktiv entgegentreten: mit wirksamen Maßnahmen gegen sexualisierte
Gewalt, starken Gleichstellungsstrukturen, besseren Arbeitsbedingungen
in der Wissenschaft und Studienbedingungen, die allen echte Teilhabe
ermöglichen.
Hier gehts zu unserem Post zum Thema:
Zum Insta Posting <https://www.instagram.com/p/DVnXjcUjfqU/>
**Wir brauchen eine grundlegende BAföG-Reform**
Im Angesicht des Koalitionsstreits um die Finanzierung der im Koavertrag
festgehaltenen Reförmchen fordern wir als der Bundesweite Dachverband
der Studm Zuge des Koalitionsstreits um die Finanzierung geplanter
Reformen fordert der fzs als Dachverband der Studierendenvertretungen
eine grundlegende Reform des BAföG. Ziel ist eine Studienfinanzierung,
die ein Studium unabhängig von der sozialen Herkunft ermöglicht.
Da Fördersätze und Verfahren seit Jahren nicht ausreichend an die
Lebensrealität von Studierenden angepasst wurden, sinkt die Zahl der
Geförderten kontinuierlich. Auf unserer Mitgliederversammlung haben wir
deshalb Verbesserungen beschlossen – darunter höhere und dynamisierte
Bedarfssätze, eine realistische Wohnkostenpauschale sowie ein BAföG ohne
Verschuldung.
Gemeinsam mit dem Deutsches Studierendenwerk und weiteren Akteur*innen
haben wir am 6. März zudem eine Pressemitteilung für eine schnelle
Reform unterzeichnet:
BAföG-Reform jetzt auf den Weg bringen – Studierende können nicht
warten
<https://www.fzs.de/2026/03/06/bafoeg-reform-jetzt-auf-den-weg-bringen-studierende-koennen-nicht-warten/>
Wie es weitergeht, dürfte sich noch in diesem Monat entscheiden, wir
halten euch auf dem Laufenden!
Schickt uns eure Städteberichte, Analysen und Kommentare zu den
Zuständen an deutschen Hochschulen.
Wir wollen zeigen, wie die Bildungspolitik an der Realität scheitert und
welche Folgen das vor Ort für Studierende, Lehre und Forschung hat.
Dabei freuen wir uns natürlich auch über Berichte von Ansätzen und
Projekten, durch die es euch gelungen ist, dem Schlussverkauf der
Bildung etwas entgegenzusetzen.
Unser Newsletter soll die Mangelwirtschaft der Bildungslandschaft
sichtbar machen und dafür brauchen wir eure Beiträge! So wollen wir
dokumentieren, wie sich Kahlschlag im Alltag der Hochschulen
manifestiert und was sich ändern müsste, damit Bildung irgendwann mehr
als das hirnlose Sammeln von Credit Points bedeutet.
Lasst uns gemeinsam festhalten, wie neoliberale Bildungspolitik sich
auswirkt, wenn man nicht im Ministerium sitzt.
Die *nächste Ausgabe* unseres Newsletters erscheint *Anfang April* und
wird an Mitgliedshochschulen und Interessierte verschickt.
-------------- nächster Teil --------------
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