[Mailman] Mailman Einstellungen Test
mailman at lists.fzs.de
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Di Okt 28 17:07:42 CET 2025
E-Mail wird nicht richtig angezeigt? Webansicht öffnen
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Newsletter von Homepage verschicken Test
Warten auf den Sommer ☀️🏖️
Huhu hier ein kleiner Test wie man den Newsletter möglichst einfach auf
die Homepage packen und verschicken kann.
Anleitung:
1. Newsletter als Beitrag auf neuer Homepage veröffentlichen.
2. Wenn man angemeldet ist auf Button „Newsletter für E-Mail kopieren“
klicken.
3. Newsletter ist dann als HTML in Zwischenablage kopiert
4. Thunderbird wird automatisch geöffnet mit Newsletter Empfänger
Adresse und Beitragstitel als Betreff (in Zukunft also fzs
Newsletter Monat yy)
5. ggf. Footer löschen
6. Auf Einfügen – HTML klicken
7. Einfügen / Strg+V
8. Absenden
fertig. Schaut mal wie das bei euch so angezeigt wird
Zeitumstellung und Gartenstühle wieder rausgestellt. Jetzt fehlt
eigentlich nur noch etwas Sonne, aber der Sommer lässt auf sich warten.
Naja, dann bleibt zumindest das schlechte Gewissen aus, wenn wir statt
im Hörsaal im Park rumlungern.
Dafür haben wir euch hot topics in diesen Newsletter gepackt: Allen
voran die kürzlich beschlossene BAföG Reform! 😱 Es bleibt spannend,
wird diesmal alles anders? (Spoiler: eher nicht)
Auch ansonsten wartet brisantes und diskussionsfähiges, aktionistisches
auf euch: Warum müssen internationale Studis eigentlich in
Baden-Württemberg so unfassbar viel Kohle zahlen? Was machen, wenn ich
meine Prüfungsfrist vercheckt habe? Und was war eigentlich in Darmstadt
los????
Fragen über Fragen und die Antworten geben wir euch im Newsletter.
Wie immer, schreibt uns gern, wenn ihr Anmerkungen und Kritik habt!
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⚖️Exmatrikulation als Strafe?
Unsere Position zum Ordnungsrecht
<https://www.fzs.de/2024/05/13/positionierung-zum-ordnungsrecht-an-hochschulen-2/>🔗/Klick
aufs Bild für den Beitrag/
Der Berliner Senat diskutiert aktuell das Wiedereinführen eines
Ordnungsrechts im Hochschulgesetz. Auslöser war der gewaltvolle
antisemitische Angriff auf einen jüdischen Studenten der Freien
Universität Berlin im Januar 2024. Die Rufe nach der Exmatrikulation des
Angreifers werden lauter, auch die Politik fordert harte Maßnahmen wie
die darin verankerte Zwangsexmatrikulation. Der fzs kritisiert diese
Forderung stark. Ein willkürlich besetztes Gremium, welches Monate
brauchen wird um Entscheidungen über eine Exmatrikulation zu fällen,
schützt nicht vor Gewalt und Hetze am Campus.
Stattdessen greift das Hausrecht der Hochschulen bereits in vielen
Bereichen, Distanz zum Angreifer kann auch eine einstweilige Verfügung
erzeugen. Auch wird die Drohung einer Exmatrikulation dem
menschenfeindlichen Charakter von Antisemitismus nichts entgegensetzen.
Stattdessen brauchen wir mehr Anlaufstellen für Antisemitismus an
Hochschulen, Aufklärungsarbeit für Studierende und Lehrende.
Hochschulleitungen dürfen sich nicht mit bedeutungslosen Kacheln
vermeintlich dem Antisemitismus stellen, sondern sollen informiert und
mit einer glaubhaften Ernsthaftigkeit Ressourcen und finanzielle Mittel
in den Kampf gegen Diskriminierung und Antisemitismus an Hochschulen
stecken. Ursprünglich wurde das Ordnungsrecht im Nationalsozialismus
gegen kommunistische Studis eingesetzt. Auch heute müssen wir davon
ausgehen, dass autoritäre Vorschläge wie das Ordnungsrecht auch gegen
progressive Gruppen eingesetzt werden wird. In unserem Positionspapier
geben wir euch einen Überblick über die Historie des Ordnungsrechts,
erklären euch die größten Kritikpunkte daran und skizzieren, wieso es
nicht das erreichen kann, was es verspricht. Mit dem Aufstreben der
Rechten in Deutschland und dessen autoritären Einfluss auf Hochschulen
müssen wir als Studierendenschaft sicherstellen, dass wir fundierte
Reformen fordern, progressive Forderungen an unsere Hochschule stellen
und auf nachhaltige Aufklärungsarbeit setzen.
➡️Deshalb befasst euch auch in euren Bundesländern mit dem
Hochschulgesetz generell und etwaigen Ordnungsrechten
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Broschüre zum Prüfungsrecht
Na, Anmeldefrist deiner Prüfung verpasst? Widersprichst deiner Note?
Findest deine Prüfungsbedingungen schlecht?
<https://www.fzs.de/2024/06/10/25-tipps-zum-pruefungsrecht-unsere-neue-broschuere-2/>🔗/Klick
aufs Bild für die Broschüre/
Kennen wir! Deshalb veranstalten wir am 10. Juni eine Rechtsberatung mit
dem Hochschulrechtsanwalt Wilhelm Achelpöhler um 18 Uhr auf Zoom. Hier
wird unsere neue Broschüre zum Prüfungsrecht vorgestellt, die 25 Tipps
beinhaltet, was ihr in Fällen wie denen am Anfang machen könnt, was eure
Optionen sind und was im Zweifelsfall immer eine gute Idee ist.
Vorstellen wird die Broschüre Herr Achelpöhler selber, dem im Anschluss
auch ausgiebige Fragen gestellt werden können. Wer bei unserem
Rechtsberatungscall zum politischen Mandat war: quasi genau so. Die
Broschüre könnt ihr ab dem 10. Juni dann auch auf unserer Website
finden. Allerdings lohnt sich der Besuch des Online-Launches sehr, denn
den Ausführungen von Herrn Achelpöhler und den Verständnisfragen lassen
sich nur im Call lauschen. Leitet die Veranstaltung auch gerne an eure
Fachschaftsräte und studentischen Senator*innen weiter! Hoffentlich wird
die Broschüre eine gute Grundlage für euch sehr, euch gegen euren
Fakultätsrat, Senat oder einzelnen Lehrenden zu stellen, bewaffnet mit
Wissen und rechtlicher Einschätzung. Vielleicht habt ihr euch aber noch
gar nicht so sehr mit Prüfungsrecht befasst, und wollt mal die
Grundlagen kennenlernen. Oder ihr habt einen ganz spezifischen Fall, den
ihr besprechen wollt. Fakt ist: es wird euch in eurer
hochschulpolitischen Laufbahn und eurem Alltag als Studi nicht schaden!
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💸BAföG-Novelle im Endspurt
Wars das?
Am Mittwoch, den 5. Juni kam die 29. BAföG-Novelle in den
Bildungs-Ausschuss des Bundestages zur Anhörung – der fzs war als
einziger Repräsentant der studentischen Stimmen natürlich mit dabei. Die
ganze Anhörung könnt ihr euch hier auf der Website des Bundestages geben:
📺 BundestagsTV
<https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw23-pa-bildung-bafoeg-1004908>
In der Anhörung kritisierten wir vor allem die Nullrunde bei den
Bedarfssätzen und der Wohnkostenpauschale scharf, auch die angekündigte
Erhöhung der Höchstverschuldungsgrenze (also Vergrößerung des
Schuldenberges am Ende des Studiums) muss aus unserer Perspektive nicht
nur zurückgenommen, sondern der Darlehensanteil im BAföG schon längst
wieder abgeschafft sein. Das BAföG muss als Vollzuschuss ausgezahlt werden!
Im direkten Nachgang an die Anhörung wurde dann auch schon ein Ergebnis
der Verhandlungen verkündet:
* die Bedarfssätze steigen um 5% (also von 452€ auf etwa 474,60€)
* die Wohnkostenpauschale steigt um 20€ (also auch etwa 5% auf 380€)
* die Elternfreibeträge steigen um 5,25% (statt wie bisher angekündigt 5%)
* die Anhebung der Höchstverschuldungsgrenze wird zurückgenommen
<https://www.instagram.com/p/C71x6mOsn2K/?img_index=1>🔗/Klick aufs Bild
für den Insta-Post/
43€ mehr für Vollbezuschusste. Ein Erfolg ist das keines Wegs. Die
Koalition weicht so argumentativ einer Nullrunde aus, beschließt
tatsächlich aber nur eine kaum spürbare Veränderung für den Alltag der
Studierenden und bleibt somit weit hinter den realen Bedarfen zurück.
Die Anhebung der Höchstverschuldungsgrenze wurde von der FDP erstmals
ins Spiel gebracht – und nun von dieser wieder zurückgenommen.
Die Rücknahme ist ein großer Erfolg der vielfältigen Lobby- und
Öffentlichkeitsarbeit des fzs und vieler weiterer Verbände. Jedoch wirkt
es fast so, als sei diese angedrohte Anhebung eine kalkulierte
Handlungsmasse gewesen, um der Forderung von SPD und Grünen nach einer
deutlich höheren Bedarfssatz- oder Wohnkostenpauschalen-Erhöhung etwas
entgegensetzen zu können.
Die FDP konnte sich so – wie bereits aus anderen Politikbereichen
gewohnt – als kleinster Koalitionspartner klar durchsetzen.
Und was nun?
Wenn die Wohnkostenpauschale nicht wesentlich steigt, müssen wir umso
stärker dafür kämpfen, dass die Mieten sinken und das Programm Junges
Wohnen zu einer bedarfsdeckenden Versorgung mit Wohnheimplätzen führt!
Wenn die Bedarfssätze nicht steigen, müssen wir für eine stärkere
Anhebung des Mindestlohns kämpfen und einen TVStud bei den
TV-L-Verhandlungen durchsetzen, damit bei der Arbeit neben dem Studium
mehr Geld und mehr Freizeit übrig bleiben!
Wenn der Darlehensanteil im BAföG nicht gesenkt wird, müssen wir um so
energischer auzeigen, wie schlecht das BAföG aktuell ist, wie sich die
studentische Armut ausbreitet und wie notwendig progressive Mehrheiten
bei der kommenden Bundestagswahl sind.
Der Kampf für eine bedarfsdeckende Studienfinanzierung ist auf keinen
Fall zuende, mit Blick auf die Bundestagswahl geht es gerade erst
richtig los!
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Petiton: Studiengebühren in BaWü
<https://www.instagram.com/p/C6nfV2GMt1r/?img_index=1>🔗/Klick aufs Bild
für den Insta-Post/
Während THE LÄND (Baden-Württemberg) auch um Fachkräfte aus dem Ausland
wird, bekommt es die Landesregierung nicht hin, die Studiengebühren für
internationale Studierende und Zweitstudierende abzuschaffen. Obwohl
sich die Regierungsfraktionen von CDU und Grünen sowie weitere Parteien
bereits dafür ausgesprochen haben, tut sich nichts. Das belegt auch der
Anhörungsentwurf des Fünften Hochschulrechtsänderungsgesetzes, wonach
nur die Lehramtsstudiengänge von der Zweitstudiengebühr befreit werden.
Und das, nur weil sich an 0,05 Prozent des Haushaltsvolumens unnötig
aufgehalten wird. Hochschulfinanzierung kann und darf nicht auf dem
Rücken der Studierenden stattfinden – dafür haben wir mit anderen diese
Petition auf den Weg gebracht:
✍️ Petition <http://openpetition.de/!mwdl>
Wintersemester 2017/2018 wurden in Baden-Württemberg erstmals diese
Studiengebühren eingeführt und schon 2016 kritisierte die
Landesstudierendenvertretung: diese Gebühren sind eine deutliche Absage
jeglicher Internationalisierung der Hochschulen in Baden-Württemberg.
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🚮 Gegen den AfD Parteitag in Essen
Der Verfassungsschutz hat die AfD als rechtsextremistischen
Verdachtsfalls eingestuft, das Verfassungsgericht Münster bestätigte
diese Einschätzung und wies den Einwand der Partei zurück. Dies zeigt
erneut wie salonfähig Rechtsextremismus in Deutschland ist. Die
historischen Proteste nach der Correctiv-Recherche sind schon längst
wieder abgeebbt. Doch der Kampf geht weiter – am 28. Juni heißt es, den
AfD-Parteitag in Essen zu verhindern. Keine Bühne für Rechtsextreme –
Demo und Widerstand heißt die Devise. Wir sind da – ihr auch? Informiert
euch auf der Website von widersetzen.com ob aus eurer Stadt bereits
Busse fahren, wenn ihr nicht mit Öffis kommen könnt/möchtet. Falls
nicht, schaut doch mal ob ihr ein Bündnis in eurer Stadt habt, was
eventuell einen Bus anmelden kann. Recherchiert, ob es bereits eine
Gruppe von „Studis gegen Rechts“ bei euch gibt, da sie maßgeblich an der
Mobilisierung zu diesem Tag beteiligt sind. Informiert euch, organisiert
euch, schließt euch an. Denn die AfD und ihre Freunde fordert keine
progressive Bildungsreform, unterstützt keine Sozialleistungen für alle,
fördert nicht die internationale Vernetzung von Studis und den
kulturellen Austausch, möchten nicht, dass geflüchtete Menschen bei uns
studieren, und vieles mehr, was nicht mit den Zielen dieses Verbandes
vereinbar ist. Deshalb, sehen wir uns am 28. Juni auf der Straße!
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EU-Wahl
Eventuell habt ihr es schon gehört: Diesen Sonntag am 09.06. sind
Europawahlen und in vielen Bundesländern auch kleinere Wahlen. Wir haben
dazu zwei wichtige Worte für euch:
*GEHT WÄHLEN!*
Rechte und rechtspopulistische Kräfte gewinnen an Popularität und damit
auch ihre menschenverachtende Ideologie, die dahinter steht. Deshalb ist
es wichtiger denn je, dass wir uns für ein weltoffenes und solidarisches
Europa einsetzen. Ausländerfeindliche Parolen grölend und jeden Anlass
für ihr rechtes Framing nutzend, spannt sich das gesellschaftliche Klima
immer weiter an.
Europäische Institutionen wie Frontex spielen eine entscheidende Rolle
in der aktuellen Debatte über Migration und Sicherheit in Europa. Rechte
Parteien nutzen die Diskussion um Frontex oft, um Ängste zu schüren und
ausgrenzende Maßnahmen zu propagieren.
Doch Europa kann mehr sein als Abschottung und Misstrauen. Wir können
und sollten uns für ein Europa einsetzen, das Menschenrechte respektiert
und humanitäre Lösungen fördert. Durch eure Stimme könnt ihr dazu
beitragen, dass das Europaparlament von Abgeordneten besetzt wird, die
sich für Menschenwürde, Toleranz und eine humane Flüchtlingspolitik
starkmachen.
Zeigt, dass wir für Vielfalt, Toleranz und eine starke europäische
Gemeinschaft stehen!
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What happend in Darmstadt…
don’t stay in Darmstadt! Denn dort haben sich vor Kurzem studentische
Vertreter*innen europäischer Hochschulallianzen vernetzt.
Das Konzept der europäischen Hochschulallianzen ist relativ neu – 2017
wurde dieses Vorhaben erstmals durch Macron im Rahmen seiner
Sorbonne-Rede erwähnt. Seitdem hat sich einiges getan: es gibt über 50
diese Allianzen/Bündnisse in Europa und die Fördermittel der
Europäischen Kommission steigen rasant. Anders bei der studentischen
Mitsprache: obwohl es in vielen dieser EUAs (European Universities
alliances) ein Student Board o.ä. gibt, sind die Studierenden an den
top-level Entscheidungsprozessen kaum beteiligt und oft kaum an die
Studierendenvertretungen der Hochschulen angebunden. Wie das in den
jeweiligen Allianzen, aber auch auf einer europäischen Ebene
funktionieren kann, war zentrales Thema unserer Vernetzungsveranstaltung
am 21. Mai in Darmstadt. Es gab Austauschrunden und Inputs aus dem
europäischen Dachverband (ESU) und am Ende ein gutes Feedback. Klarer
Fall, das wollen wir fortsetzen und setzen uns weiterhin im Ausschuss
Internationales mit der Thematik auseinander – meldet euch bei Fragen
dazu sehr gerne!
/say cheese!🧀 Die Vertreter*innen der Hochschulallianzen in Darmstadt/
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Jugendbeteiligung
Wie stehts um die Kinder- und Jugendbeteiligung (ca. 14 – 25 Jahre)?
Dazu recherchiert gerade SOS-Kinderdörfer weltweit und sucht auch
explizit Partizipationsprojekte von Studierenden von Universitäten. Wir
wurden diesbezüglich kürzlich angeschrieben, um Herausforderungen und
Dynamiken der Hochschulpolitik mit Blick auf Jugendpartizipation
beizutragen. Habt ihr konkrete Beispiele für lobenswerte und
verbesserungswürdige Praxisbeispiele? Dann meldet sie uns gerne, damit
wir gesammelt weiterleiten können. (Kriterien dieser Recherche sind:
Zugang (bzgl. Diversität/Inklusivität), Grad der
Beteiligungsmöglichkeiten und Grad der Transparenz (u.a. werden
Ergebnisse öffentlich gemacht? Datenschutz?).
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