From katharina.rummenhoeller at fzs.de Fri Oct 2 20:30:25 2026 From: katharina.rummenhoeller at fzs.de (=?UTF-8?Q?Katharina_Rummenh=C3=B6ller?=) Date: Fri, 02 Oct 2026 20:30:25 +0200 Subject: PM: =?utf-8?q?Entscheidungen_=C3=BCber_neue_Exzellenzstandorte_g?= =?utf-8?q?etroffen_-_Bundesstudierendenvertretung_fordert_Ausfinanzierung?= =?utf-8?q?_statt_Leuchtt=C3=BCrme?= Message-ID: Sehr geehrte Medienschaffende, im Anschluss an die heutige Pressekonferenz der aus Wissenschaft und Politik zusammengesetzten Exzellenzkommission zur Auswahl der neuen Exzellenzuniversitäten äußert der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs e.V.) fundamentale Kritik an der Fortführung der Exzellenzstrategie. Während die Politik fünf neue Exzellenzstandorte kürt und von Leuchttürmen mit internationaler Strahlkraft spricht, warnt der fzs vor verheerenden Folgen dieses Konkurrenzkampfes für Studierende und den alltäglichen Hochschul - und Lehrbetrieb. Rückfragen zur untenstehenden und angehängten Pressemitteilung können gestellt werden an: _Katharina Rummenhöller, fzs-Vorstand:_ +49 15116807671 oder katharina.rummenhoeller at fzs.de _Maximilian Wimmer, fzs-Referent für gute Lehre und Arbeitsbedingungen an Hochschulen_ maximilian.wimmer at fzs.de ___________ Pressemitteilung: Entscheidungen über neue Exzellenzstandorte getroffen - Bundesstudierendenvertretung fordert Ausfinanzierung statt Leuchttürme Berlin, 02.10.2026 Im Anschluss an die heutige Pressekonferenz der aus Wissenschaft und Politik zusammengesetzten Exzellenzkommission zur Auswahl der neuen Exzellenzuniversitäten äußert der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs e.V.) fundamentale Kritik an der Fortführung der Exzellenzstrategie. Während die Politik fünf neue Exzellenzstandorte kürt und von Leuchttürmen mit internationaler Strahlkraft spricht, warnt der fzs vor verheerenden Folgen dieses Konkurrenzkampfes für Studierende und den alltäglichen Hochschul - und Lehrbetrieb. Dazu erklärt Maximilian Wimmer, fzs-Referent für gute Lehre und Arbeitsbedingungen an Hochschulen: ?Die Exzellenzstrategie betreibt Etikettenschwindel auf Kosten der Studierenden. Es ist der klägliche Versuch, über drittmittelbasierte Projektförderung ein deutsches Harvard, Yale oder Oxford zu erzwingen, nur um am Ende in den internationalen Rankings doch im Mittelfeld zu landen. Dieses Elite-Streben verkennt vollkommen den Sinn des deutschen Hochschulsystems, das historisch auf Qualität in der Breite statt auf einige wenige Spitzen-Unis gesetzt hat. Was nützt es uns, wenn eine Universität sich auf dem Papier ?exzellent' nennen darf, es den Studierenden im Alltag aber sprichwörtlich durch das marode Dach der Bibliothek regnet?" Aus Sicht des fzs fährt das Programm eine völlig einseitige Definition von ?Exzellenz", die sich starr an messbaren Indikatoren wie Drittmitteln, Publikationen und Zitationen versteift. Die Lehre wird dabei nahezu ausgeklammert und findet in den Kriterien nur oberflächliche Erwähnung. Eine gezielte Förderung der Einheit von Forschung und Lehre findet nicht statt. Die Folge ist eine massive Zwei-Klassen-Bildung an deutschen Hochschulen, die auf mehreren Ebenen tiefe Gräben reißt. Das System funktioniert nach dem Prinzip ?Wer hat, dem wird gegeben". Große Hochschulen, die aus diversen Gründen eine höhere Grundfinanzierung vom Staat erhalten, häufen durch das Programm noch mehr Ressourcen an. Kleinere und mittlere Standorte werden strukturell abgehängt. Während ausgewählte MINT- oder medizinische Forschungscluster gefördert werden, werden Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften im selben Haus kaputtgespart. Weil sie sich für drittmittelstarke Forschung strukturell schlechter eignen, werden sie systematisch zu ?Orchideenfächern zweiter Klasse" degradiert. Durch diesen permanenten Wettbewerbsdruck mutieren Universitäten immer mehr zu profillosen, kommerziellen Marken mit wirtschaftlicher Verwertungslogik. ?Eine Hochschule ist kein reines Forschungsinstitut, sondern zuallererst eine Bildungseinrichtung. Gute Lehre braucht Dauerstellen für Lehrende und gute Betreuungsverhältnisse in kleinen Seminargruppen, anstatt dass Millionen in Hochglanz-Marketing und den Aufbau einer künstlichen Marke fließen", kritisiert Katharina Rummenhöller, fzs-Vorstandsmitglied. "Wenn Bundesministerin Bär die Strategie damit begründet, ?Wirtschaftswachstum schaffen' zu wollen, verdrängt sie die eigentliche Kernaufgabe der Hochschule: freie Bildung und kritische Wissenschaft. Um diese Schieflage auszugleichen, führt kein Weg an einer Stärkung der studentischen Mitbestimmung in den Gremien vorbei. Wir lassen uns nicht zu Kund*innen der Hochschulen degradieren." Der fzs fordert daher: * Ausfinanzierte Lehre statt reiner Forschungsindikatoren: Qualität darf nicht an eingeworbenen Drittmitteln hängen. Wer exzellent sein will, muss seinen Status an konkrete Studienbedingungen koppeln, unter anderem an den Ausbau unbefristeter Dauerstellen in der Lehre und an die Einhaltung kleiner Seminargrößen * Mehr Kompetenzen für den Bund und höhere Bildungsinvestitionen: Das Kooperationsverbot muss vollständig fallen. Wir fordern mehr gesetzliche Kompetenzen für den Bund in der dauerhaften Hochschulfinanzierung sowie eine umfassende Investitionsoffensive in das gesamte Bildungssystem * Demokratisierung statt Ökonomisierung: Eine spürbare Stärkung der studentischen Mitbestimmung in den akademischen Gremien, um der fortschreitenden Degradierung von Studierenden zu bloßen Kund*innen der Marke Hochschule wirksam entgegenzutreten [1] [2] [3] [4] Katharina Rummenhöller (sie/ihr) Vorstand freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit 100 Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European Students' Union und im Global Students' Forum. +49 151 16807671 [5] katharina.rummenhoeller at fzs.de www.fzs.de [1] Wöhlertstr. 19, 10115 Berlin Links: ------ [1] https://www.fzs.de [2] https://www.facebook.com/fzs.de [3] https://www.linkedin.com/company/fzsev/ [4] https://www.instagram.com/fzs_ev [5] tel:+4915116807671 -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : PM_Exzellenz_fzs (1).pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 1002917 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From katharina.rummenhoeller at fzs.de Sat Oct 3 22:45:38 2026 From: katharina.rummenhoeller at fzs.de (=?UTF-8?Q?Katharina_Rummenh=C3=B6ller?=) Date: Sat, 03 Oct 2026 22:45:38 +0200 Subject: PM: =?utf-8?q?AfD_gegen_Studierende_=E2=80=93_Wie_die_Rechtsradi?= =?utf-8?q?kalen_Mitbe-stimmung_bundesweit_abschaffen_wollen?= Message-ID: <9c96d93581fe2e20079f72605ad7d0b6@fzs.de> Sehr geehrte Medienschaffende, die hessische AfD-Fraktion hat einen Gesetzesentwurf zur ersatzlosen Abschaffung studentischer Selbstverwaltung in den Landtag eingebracht. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., die bundesweite Studierendenvertretung, verurteilt dies aufs Schärfste und positioniert sich gegen jeden Angriff auf verfasste Studierendenschaften. Rückfragen zur untenstehenden und angehängten Pressemitteilung können gestellt werden an: _Jonathan Dreusch, politischer Geschäftsführer des fzs_ +49 1716465758 oder jonathan.dreusch at fzs.de _Katharina Rummenhöller, fzs-Vorstand:_ +49 15116807671 oder katharina.rummenhoeller at fzs.de ___________ Pressemitteilung: AfD gegen Studierende - Wie die Rechtsradikalen Mitbestimmung bundesweit abschaffen wollen Berlin, 02.10.2026 Die hessische AfD-Fraktion hat einen Gesetzesentwurf zur ersatzlosen Abschaffung studentischer Selbstverwaltung in den Landtag eingebracht. Zuvor haben AfD-Fraktionen in Thüringen (2022 & 2025) und Sachsen-Anhalt (2026) entsprechende Gesetze in ihre Landtage eingebracht. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., die bundesweite Studierendenvertretung, verurteilt dies aufs Schärfste und positioniert sich gegen jeden Angriff auf verfasste Studierendenschaften. Seit Jahren drangsaliert die AfD in allen Bundesländern Hochschulen und Studierendenschaften mit kleinen Anfragen. Seit ca. zwei Jahren nehmen diese, scheinbar koordiniert, massiv zu. Dabei versuchen sie, durch den schieren Umfang der Fragen unsere Strukturen lahmzulegen. Im hessischen Entwurf beruft sich die AfD auf geringe Wahlbeteiligungen, angebliche "allgemeinpolitische" Aussagen und "Nähe zum Linksextremismus". Ein Dorn im Auge ist ihr vor allem die "Zwangsmitgliedschaft". Faschist*innen halten Widerspruch nicht aus. Unabhängige Studierendenvertretungen mit eigenen Mitteln haben ein Mandat und einzigartige Möglichkeiten, sich gegen die faschistischen Fantasien der Rechtsradikalen zu stellen. Eine gesetzliche Institution mit so großen Freiheiten gibt es sonst kaum. Hochschule und Wissenschaft sind für die extreme Rechte Kulturkampfeld Nummer 1. Sie gehen von wenig Widerstand und großer Zustimmung aus. Die AfD geht es es dabei um jede kritische Forschung und Lehre, und alle zaghaft demokratischen Strukturen an Hochschulen. Im "Regierungsprogramm" der AfD Sachsen-Anhalt lässt sich nachlesen, dass die AfD eine Entdemokratisierung der gesamten Gesellschaft will. Die AfD hat sich das nicht selbst ausgedacht. In Bayern gibt es seit 52 Jahren keine verfasste Studierendenschaft. Minister Hans Meier (CSU) sagt dazu 1973 offen, er wolle "den linken Sumpf trockenlegen". In Baden-Württemberg schaffte die Regierung des Alt-Nazis Hans Filbinger (CDU) 1977 die VS ab, weil sie sie in Nähe der RAF rückte. Sie wurde erst 2013 von grün-rot wieder eingeführt. Attacken auf eine unabhängige, kritische Studierendenschaft kommen auch von CDU, FDP, JU, JuLis, RCDS und LHG. Das JU Grundsatzprogramm fordert eine bundesweite Abschaffung. In NRW will die FDP seit Jahren eine machtlose Vertretung mit opt-in Modell. Das forderten auch die JuLis im Bund (2013, 2021) in Hessen (2023) und Rheinland-Pfalz (2026). Die Argumente sind dieselben: zu wenig Legitimierung, zu "politisch", zu links. Die AfD beruft sich darauf. Was jetzt passieren muss: * Bekenntnis zur verfassten Studierendenschaft und zur demokratischen Hochschule durch die hessische Landesregierung und alle Fraktionen! * Neupositionierung bei JU, JuLis, RCDS und LHG, klar gegen rechtsaußen! * Klare Positionierung zu immer weiterer Demokratisierung aller Gesellschaftsbereiche durch alle Verantwortlichen in Bund und Ländern! * Prüfung eines Verbots der AfD als verfassungsfeindliche Partei in der Tradition des deutschen Faschismus! [1] [2] [3] [4] Katharina Rummenhöller (sie/ihr) Vorstand freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit 100 Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European Students' Union und im Global Students' Forum. +49 151 16807671 [5] katharina.rummenhoeller at fzs.de www.fzs.de [1] Wöhlertstr. 19, 10115 Berlin Links: ------ [1] https://www.fzs.de [2] https://www.facebook.com/fzs.de [3] https://www.linkedin.com/company/fzsev/ [4] https://www.instagram.com/fzs_ev [5] tel:+4915116807671 -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : PM_AfD_gegen_Studierende_Hessen.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 1006575 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From maximilian.wimmer at fzs.de Wed Oct 7 17:43:18 2026 From: maximilian.wimmer at fzs.de (Maximilian Wimmer) Date: Wed, 07 Oct 2026 17:43:18 +0200 Subject: PM: =?utf-8?q?Einladung_zur_Pressekonferenz_=2814=2E10=2E_Berlin?= =?utf-8?q?=29=3A_Breites_B=C3=BCndnis_fordert_verpflichtenden_Kinderschut?= =?utf-8?q?z_im_Lehramtsstudium?= Message-ID: Sehr geehrte Medienschaffende, während die Fallzahlen bei den Kindeswohlgefährdungen historische Höchststände erreichen, bleibt das Thema Kinderschutz in der universitären Lehrkräfteausbildung ein unhaltbarer blinder Fleck. Ein breites, bundesweites Bündnis aus 15 Organisationen - darunter Studierenden-, Lehrkräfte-, Schüler- und Elternvertretungen - fordert nun ein systematisches Schließen dieser fatalen Ausbildungslücke in der Lehrkräftebildung. Am kommenden Mittwoch stellt das Bündnis ein bundesweites Forderungspapier vor und lädt herzlich zur Pressekonferenz in Berlin ein. Die Kernforderungen des gemeinsamen Positionspapiers sowie alle organisatorischen Details finden Sie in der untenstehenden Pressemitteilung. Rückfragen können gestellt werden an: maximilian.wimmer at fzs.de ___________ Presseeinladung: Breites Bündnis fordert verpflichtenden Kinderschutz im Lehramtsstudium - Einladung zur Pressekonferenz in Berlin Berlin, den 07.10.2026 Während die Kindeswohlgefährdungen in Deutschland mit über 72.800 Fällen einen historischen Höchststanderreichen, bleibt das Thema Kinderschutz in der universitären Lehrkräfteausbildung ein struktureller blinder Fleck. Wer heute ein Lehramtsstudium absolviert, kann die Hochschule verlassen, ohne jemals gelernt zu haben, wie man Anhaltspunkte für Gewalterfahrungen wahrnimmt oder rechtssicher interveniert. Ob von Gewalt betroffene Kinder in der Schule auf eine handlungssichere Lehrkraft treffen, ist damit reine Glückssache. Ein breites Bündnis aus 15 Organisationen, darunter Studierenden- und Interessensvertretungen, Gewerkschaften sowie Eltern- und Betroffenenverbänden fordert, diese fatale Ausbildungslücke in der Lehrkräftebildung endlich systematisch zu schließen. Am kommenden Mittwoch stellt die Initiative hierzu ein bundesweites Forderungspapier vor. Wir laden Medienvertreter*innen und Interessierte herzlich zur Pressekonferenz ein. Im Anschluss an das Podium besteht die Möglichkeit, Kurzinterviews zu führen. Die Pressekonferenz findet am Mittwoch, den 14. Oktober 2026, um 11:00 Uhr statt. Der Einlass beginnt ab 10:30 Uhr im Saal des ersten Obergeschosses im MehringHof, Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin. Auf dem Podium werden Ihnen unter anderem Noah Dejanovi?, Initiator des Projekts ?Kinderschutz im Studium" und ?Student des Jahres 2025", sowie Tabea Herbst, Vorstandsmitglied 2025/26 des freien zusammenschlusses von student*innenschaften (fzs) e.V. für Ihre Fragen zur Verfügung stehen. Eine Anmeldung vorab ist nicht zwingend erforderlich, erleichtert uns jedoch die Raumplanung. Redaktionen, die sich vorab unter maximilian.wimmer at fzs.de zurückmelden, erhalten das vollständige Positionspapier sowie das digitale Pressekit im Vorfeld, ab Montag, den 12.10.2026 zugesandt. -- [1] [2] [3] [4] Maximilian Wimmer (er/ihn) Referent für gute Lehre und Arbeitsbedingungen an Hochschulen freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit 100 Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European Students' Union und im Global Students' Forum. maximilian.wimmer at fzs.de www.fzs.de [1] Wöhlertstr. 19, 10115 Berlin Versprochen ist versprochen: Das BAföG muss jetzt gerettet werden. Unterschreibt unsere Petition und teilt sie in eurer Hochschule weiter! Petition unterschreiben [5] Links: ------ [1] https://www.fzs.de/ [2] https://www.facebook.com/fzs.de [3] https://www.linkedin.com/company/fzsev/ [4] https://www.instagram.com/fzs_ev [5] https://weact.campact.de/petitions/versprochen-ist-versprochen-bafog-jetzt-retten -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : Presseeinladung_PK_Kinderschutz_Lehramtsstudium_14-10-2026.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 935939 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From jonathan.dreusch at fzs.de Mon Oct 12 15:17:36 2026 From: jonathan.dreusch at fzs.de (Jonathan Dreusch | fzs) Date: Mon, 12 Oct 2026 15:17:36 +0200 Subject: PM: =?utf-8?q?In_Solidarit=C3=A4t_mit_den_protestierenden_Sch?= =?utf-8?q?=C3=BCler*innen_und_Studierenden_in_Frankreich_-_=2CBundesstudi?= =?utf-8?q?erendenvertretung_ruft_zu_Protesten_am_17=2E_November_in_Deutsc?= =?utf-8?q?hland_auf!?= Message-ID: <475ace84-fbbe-45cb-b214-0f2d4c8fd503@fzs.de> Sehr geehrte Medienschaffende, der Vorstand des bundesweiten Dachverbands der Studierendenvertretungen fzs e.V. äußert sich in folgender Pressemitteilung zu den andauernden Bildungsprotesten in Frankreich. Für Anfragen stehen Ihnen die Vorstandsmitglieder Katharina Rummenhöller und Jo Dietze zur Verfügung: Katharina Rummenhöller: +49 15116807671 oder katharina.rummenhoeller at fzs.de Jo Dietze: +49 15772532231 oder jo.dietze at fzs.de Mit freundlichen Grüßen Jonathan Dreusch -------------- Pressemitteilung: * In Solidarität mit den protestierenden Schüler*innen und Studierenden in Frankreich - Bundesstudierendenvertretung ruft zu Protesten am 17. November in Deutschland auf!* ** Seit Wochen breiten sich Bildungsproteste in ganz Frankreich aus. Was als Protest weniger Schulen gegen verfallende Gebäude und Lehrer*innenmangel begann, hat sich zu einer Protestbewegung der gesamten Jugend an Schulen, Universitäten und Hochschulen entwickelt. Katharina Rummenhöller, fzs Vorständin, erklärt dazu: ?Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt allen Kommiliton*innen, Schüler*innen und Protestierenden in Frankreich. Ihre Anliegen sind richtig und dringend: Ratten in Schulgebäuden, stundenlange Unterrichtsausfälle, auseinanderbröckelnde Lehrgebäude. All das kennen wir nur zu gut. Die Proteste in Frankreich sind ein Vorbild für ganz Europa, für alle von Kürzungswahn durchlöcherten Bildungssysteme. Wir wollen auch hier Protest auf die Straße tragen und rufen am Internationalen Tag der Studierenden am 17. November bundesweit zu Protesten auf. Für Studienfinanzierung für alle, für zeitgemäße Infrastruktur, gegen die Wohnungskrise und die Bedrohung der akademischen Freiheiten durch die Rechte? Vorstandsmitglied Jo Dietze ergänzt: ?Die rechtsliberale Regierung Macrons kennt als Antwort auf ihr eigenes Versagen bisher nur unvorstellbare Gewalt. Die französische Polizei zeigt derweil ihr wahres Gesicht und fordert, weiter Gasgranaten gegen Kinder und Jugendliche einsetzen zu dürfen, nachdem bereits mehrere Minderjährige verstümmelt wurden. Es ist keine normale, demokratische oder irgendwie akzeptable Reaktion, mit Gummigeschossen und Tränengas gegen Bildungsproteste vorzugehen. Wir fordern die Bundesregierung auf, ihren engen Partner Frankreich sofort zur Einhaltung von Menschenrechten und dem Schutz des Versammlungsrechts zu drängen.? Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., die bundesweite Studierendenvertretung, solidarisiert sich mit den Bildungsprotesten in Frankreich. Der fzs ruft für den 17. November zu einem dezentralen, bundesweiten Protesttag auf. An diesem Tag wollen wir in erster Linie für ein ganz neues BAföG-System protestieren, dass allen die Bildung ihrer Wahl ohne Sorgen ermöglicht. Damit verbunden ist der Protest gegen die bundesweite Wohnungskrise und die Aushöhlung unseres Bildungssystems durch andauernde Unterfinanzierung. -- fzs Logo Facebook LinkedIn Instagram Jonathan Dreusch (er/ihn) Politischer Geschäftsführer freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit 100 Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European Students' Union und im Global Students' Forum. Telefon +49 1716465758 E-Mail jonathan.dreusch at fzs.de Website www.fzs.de Adresse Wöhlertstr. 19, 10115 Berlin Versprochen ist versprochen: Das BAföG muss jetzt gerettet werden. Unterschreibt unsere Petition und teilt sie in eurer Hochschule weiter! Petition unterschreiben -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : PM Solidarita?t Bildungsproteste Frankreich.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 957799 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From jo.dietze at fzs.de Tue Oct 13 13:12:31 2026 From: jo.dietze at fzs.de (Jo Dietze) Date: Tue, 13 Oct 2026 13:12:31 +0200 Subject: PM: Pressemitteilung aus Hessen: Semesterstart und AfD Antrag im Landtag Message-ID: <4E0B233A-EB71-ED41-8CE7-0C0EDCFD8D57@hxcore.ol> Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : AfD-Antrag-PM-12-10-LK.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 37365 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From maximilian.wimmer at fzs.de Wed Oct 14 10:57:37 2026 From: maximilian.wimmer at fzs.de (Maximilian Wimmer) Date: Wed, 14 Oct 2026 10:57:37 +0200 Subject: PM: =?utf-8?q?Gewalt_gegen_Kinder_stoppen=3A_Breites_B=C3=BCndni?= =?utf-8?q?s_fordert_verpflichtendes_Kinderschutzmodul_im_Lehramtsstudium?= Message-ID: <410084dd8cf104177422ebbca142794f@fzs.de> Sehr geehrte Medienschaffende, pünktlich zum Start des Wintersemesters macht ein bundesweites Bündnis aus Studierenden-, Lehrkräfte-, Schüler- und Elternvertretungen auf eine fatale Lücke in der Lehrkräftebildung aufmerksam: Wer ein Lehramtsstudium absolviert und später mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, kann mehrere Jahre studieren, ohne jemals mit Kinderschutz in Berührung zu kommen. Angesichts anhaltender Höchststände bei den Fallzahlen fordert das Bündnis eine tiefgreifende Reform der universitären Ausbildung. Auf der heutigen Pressekonferenz in Berlin wurde hierzu ein gemeinsames Positionspapier mit fünf Kernforderungen vorgestellt. Die vollständige Pressemitteilung mit allen Statements und Details finden Sie im untenstehenden Text. Das vollständige Positionspapier finden Sie im Anhang dieser E-Mail sowie digital unter folgendem Link abrufbar: https://www.fzs.de/2026/10/14/forderungspapier-kinderschutz/ Rückfragen können gestellt werden an: _Maximilian Wimmer, fzs-Referent für gute Lehre und Arbeitsbedingungen an Hochschulen_maximilian.wimmer at fzs.de _Noah Dejanovi? (Initiator, Mitglied des Betroffenenrats) __noah.dejanovic at betroffenenrat-ubskm.de_ _Tabea Herbst (Initiatorin, fzs-Vorstand 2025/26) _tabea.herbst at fzs.de --- Pressemitteilung: Gewalt gegen Kinder stoppen: Breites Bündnis fordert verpflichtendes Kinderschutzmodul im Lehramtsstudium Berlin, den 14.10.2026 Pädagogische Fachkräfte sind zentrale Bezugspersonen junger Menschen, doch in der universitären Ausbildung wird ihnen kaum Wissen über die Anzeichen von Kindeswohlgefährdung vermittelt. Ob ein von Gewalt betroffener junger Mensch auf eine handlungssichere Lehrkraft trifft, bleibt reiner Zufall. Angesichts des anhaltenden Höchststandes von 72.800 Kindeswohlgefährdungen im Jahr 2024 fordert ein bundesweites Bündnis aus Studierenden-, Lehrkräfte-, Schüler- und Elternvertretungen pünktlich zum Wintersemester eine tiefgreifende Reform der Lehrkräftebildung. Tabea Herbst, Vorstandsmitglied 2025/26 des freien zusammenschlusses von student*innenschaften (fzs e.V.), erklärte hierzu auf der heutigen Pressekonferenz in Berlin: ?_Während die Kultusministerkonferenz mit ihrem Leitfaden zwar Schutzkonzepte an Schulen anstößt, fehlt die fundamentale Verankerung in der Ausbildung. Schutzkonzepte können in der Praxis nur wirken, wenn Lehrkräfte gezielt dafür ausgebildet sind. Die KMK muss gemeinsam mit den Ländern verbindliche Mindeststandards beschließen. Das geforderte Kinderschutzmodul muss für alle Lehrämter in allen Bundesländern verpflichtend sein und darf nicht durch Wahlpflichtbereiche ersetzt werden."_ Das heute vorgestellte Positionspapier formuliert fünf zentrale Kernforderungen: 1. Verpflichtendes Kinderschutzmodul: Implementierung eines Pflichtmoduls im Umfang von mindestens 5 ECTS-Punkten über verbindliche Vorgaben in den Lehrkräftebildungsgesetzen und Prüfungsordnungen aller Länder. 2. Einheitliche Mindestinhalte: Wissenschaftliche Vermittlung von Grundwissen zu Missbrauchsdynamiken, Verfahrenswegen mit Jugendämtern, Traumapädagogik sowie Täter*innenstrategien im analogen und digitalen Raum (Cybergrooming). 3. Einbindung von Betroffenenperspektiven: Strukturelle und verbindliche Integration von Personen mit biografischer Erfahrungsexpertise in die Curricula-Entwicklung und Lehre gegen angemessene Aufwandsentschädigung. 4. Ressourcen und Hochschulfinanzierung: Bereitstellung zusätzlicher Mittel durch Bund und Länder für qualifiziertes Lehrpersonal, damit die Module nicht zulasten bestehender Lehrkapazitäten gehen. 5. Partizipative Mitgestaltung: Strukturelle Einbeziehung von Studierendenvertretungen in die Qualitätssicherung und Evaluation der Lehrveranstaltungen. Noah Dejanovi?, ?Student des Jahres 2025" und Initiator des Projekts ?Kinderschutz im Studium", untermauerte die Dringlichkeit der Initiative: ?Es ist fachlich fahrlässig, dass das System Schule die Bewältigung von Kindeswohlgefährdungen einer unvorbereiteten Generation von Lehrkräften überlässt. Ich selbst habe in meiner Kindheit sexualisierte, psychische und körperliche Gewalt durch meine Mutter erlebt und hätte mir gewünscht, dass Lehrkräfte in der Schule hingesehen und mir geholfen hätten. Wir benötigen einheitliche, evaluierte Mindeststandards in der Lehre. Gleichzeitig müssen die Module so gestaltet sein, dass sie eine sichere Lernumgebung für jene Studierenden schaffen, die selbst von Gewalt in ihrer Biografie betroffen sind. Hochschulen müssen dafür die notwendigen Ressourcen und institutionellen Kooperationen mit Betroffenengremien absichern." Das Bündnis betont abschließend, dass Kinderschutz kein optionales Zusatzthema sein darf, sondern als grundlegender, professioneller Bestandteil der Ausbildung aller pädagogischen Fachkräfte verstanden werden muss. -- [1] [2] [3] [4] Maximilian Wimmer (er/ihn) Referent für gute Lehre und Arbeitsbedingungen an Hochschulen freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit 100 Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European Students' Union und im Global Students' Forum. maximilian.wimmer at fzs.de www.fzs.de [1] Wöhlertstr. 19, 10115 Berlin Versprochen ist versprochen: Das BAföG muss jetzt gerettet werden. Unterschreibt unsere Petition und teilt sie in eurer Hochschule weiter! Petition unterschreiben [5] Links: ------ [1] https://www.fzs.de/ [2] https://www.facebook.com/fzs.de [3] https://www.linkedin.com/company/fzsev/ [4] https://www.instagram.com/fzs_ev [5] https://weact.campact.de/petitions/versprochen-ist-versprochen-bafog-jetzt-retten -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : PM Gewalt gegen Kinder stoppen.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 984158 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : 20261014-Forderungspapier-Kinderschutz.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 1328219 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From katharina.rummenhoeller at fzs.de Thu Oct 15 13:21:46 2026 From: katharina.rummenhoeller at fzs.de (=?UTF-8?Q?Katharina_Rummenh=C3=B6ller?=) Date: Thu, 15 Oct 2026 13:21:46 +0200 Subject: PM: =?utf-8?q?BAf=C3=B6G-Novelle_im_Bundestag=3A=C2=A0Kritik_ign?= =?utf-8?q?oriert=2C_Verbesserungen_verschleppt=2C_Verschlechterungen_durc?= =?utf-8?b?aGdlZHLDvGNr?= Message-ID: <827c3ff13b9492b98e3c6f26d570f921@fzs.de> Sehr geehrte Medienschaffende, heute wurde die 30. BAföG-Novelle in erster Lesung im Bundestag beraten. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. kritisiert, dass die Bundesregierung die Einwände aus der Verbändeanhörung weitgehend ignoriert, dringend notwendige Verbesserungen keine Priorität einräumt sowie Verschlechterungen plant. Rückfragen zur untenstehenden und angehängten Pressemitteilung können gestellt werden an: Rahel Schüssler, fzs-Referentin für BAföG und studentisches Wohnen: rahel.schuessler at fzs.de _Katharina Rummenhöller, fzs-Vorstand:_ +49 15116807671 oder katharina.rummenhoeller at fzs.de _______________ Pressemitteilung: BAföG-Novelle im Bundestag: Kritik ignoriert, Verbesserungen verschleppt, Verschlechterungen durchgedrückt Berlin, 15.10.2026 Heute wurde die 30. BAföG-Novelle in erster Lesung im Bundestag beraten. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. kritisiert, dass die Bundesregierung die Einwände aus der Verbändeanhörung weitgehend ignoriert, dringend notwendige Verbesserungen keine Priorität einräumt sowie Verschlechterungen plant. Selbst die Bundesländer haben in ihrer Empfehlung aus dem September festgestellt, dass "die Entwicklung des BAföG besorgniserregend ist und ein sehr großer Handlungsbedarf besteht". Nach aktuellen Zahlen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands aus dem September 2026 waren im vergangenen Jahr 82,4 Prozent der alleinlebenden Studierenden von Armut betroffen. Insgesamt 37,8 Prozent der Studierenden lebten 2025 unterhalb der Armutsgrenze, in der Gesamtbevölkerung waren es 16,1 Prozent. Die größte Belastung sind dabei die Wohnkosten. ?Das Wintersemester hat begonnen und wieder einmal werden Studierende mit ihren finanziellen Sorgen alleingelassen. Die Bundesregierung schaffte es nicht, rechtzeitig für eine ausreichende Studienfinanzierung zu sorgen. Stattdessen sollen Studierende bis 2027 auf eine höhere Wohnkostenpauschale und bis 2029 auf die vollständige Anpassung der Bedarfssätze warten. Frau Bär versprach zwar heute, dass Bildung am Geld nicht scheitern solle. Doch die vorgesehenen Erhöhungen sind schon heute nicht ausreichen, um die tatsächlichen Lebenshaltungs- und Wohnkosten zu decken. Was jetzt bereits zu wenig ist, wird in zwei Jahren erst recht nicht reichen. Studierende brauchen endlich eine Unterstützung, von der sie auch leben können. ", erklärt Vorständin Katharina Rummenhöller. Bereits im Juli hatte der fzs die geplanten Änderungen deutlich kritisiert. Für die Stellungnahmen zum Referentenentwurf standen den Verbänden weniger als drei Tage zur Verfügung. Die zentralen Einwände blieben im weiteren Verfahren weitgehend unberücksichtigt. ?Erst gibt die Bundesregierung den Betroffenen kaum Zeit, sich zu äußern, und dann wird auch jegliche Kritik scheinbar ignoriert. Gleichzeitig werden unter dem Deckmantel einer Reform Verschlechterungen versteckt: Die Wohnkostenpauschale für Studierende, die bei ihren Eltern leben, soll ebenso gestrichen werden wie bisherige Ausnahmen von der Altersgrenze. Die Bundesregierung verkauft längst überfällige und schon jetzt unzureichende Anpassungen als große Reform und kürzt an anderer Stelle Leistungen, die für die Betroffenen existenziell sind. Bei all den Entwicklungen stellt sich die Frage: Soll das BAföG noch Instrument des Aufstiegs durch Bildung sein oder ist es nicht eher eine Nebelkerze, um wirkliche Verbesserungen der Chancengleichheit zu verschleppen? Die Novellierung reiht sich ein in eine zukunftsfeindliche Politik, die nicht nur den Fachkräftemangel weiter befeuern wird, sondern auch jungen Menschen die Perspektive auf ein gutes Leben verwehrt", so Rahel Schüssler, Referentin für BAföG und studentisches Wohnen. [1] [2] [3] [4] Katharina Rummenhöller (sie/ihr) Vorstand freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit 100 Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European Students' Union und im Global Students' Forum. +49 151 16807671 [5] katharina.rummenhoeller at fzs.de www.fzs.de [1] Wöhlertstr. 19, 10115 Berlin Links: ------ [1] https://www.fzs.de [2] https://www.facebook.com/fzs.de [3] https://www.linkedin.com/company/fzsev/ [4] https://www.instagram.com/fzs_ev [5] tel:+4915116807671 -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : PM_fzs_BAföG_im_Bundestag.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 999601 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From maximilian.wimmer at fzs.de Tue Oct 20 10:26:26 2026 From: maximilian.wimmer at fzs.de (Maximilian Wimmer) Date: Tue, 20 Oct 2026 10:26:26 +0200 Subject: PM: =?utf-8?q?Bildungs-Flickenteppich_zementiert=3A_fzs_warnt_vo?= =?utf-8?q?r_R=C3=BCckzug_des_Bundes_aus_der_Hochschulverantwortung?= Message-ID: <5f1184912760fcb8eff8cce62c0558ca@fzs.de> Sehr geehrte Medienschaffende, anlässlich der Beratung des Gesetzentwurfs zur Bereinigung des Hochschulrechts im Deutschen Bundestag kritisiert der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs e.V.) die endgültige Aufhebung des Hochschulrahmengesetzes (HRG). Was die Bundesregierung als bürokratischen Aufräumprozess darstellt, besiegelt den geordneten Rückzug des Bundes aus der Verantwortung für die Absicherung von Studierendenrechten. Rückfragen zur untenstehenden und angehängten Pressemitteilung können gestellt werden an: _Katharina Rummenhöller, fzs-Vorstand:_ +49 15116807671 oder katharina.rummenhoeller at fzs.de _Maximilian Wimmer, fzs-Referent für gute Lehre und Arbeitsbedingungen an Hochschulen_ maximilian.wimmer at fzs.de -------- Bildungs-Flickenteppich zementiert: fzs warnt vor Rückzug des Bundes aus der Hochschulverantwortung Anlässlich der Beratung des Gesetzentwurfs zur Bereinigung des Hochschulrechts im Deutschen Bundestag kritisiert der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs e.V.) die endgültige Aufhebung des Hochschulrahmengesetzes (HRG) scharf. Was die Bundesregierung als bürokratischen Aufräumprozess tarnt, besiegelt den geordneten Rückzug des Bundes aus der Mitverantwortung für einen gerechten Hochschulraum. Der fzs sieht in dem Schritt die gesetzliche Zementierung eines strukturellen Mangels, der seit der Föderalismusreform 2006 die Rechtszersplitterung vorantreibt. Ob ein Studium gelingt, ist zunehmend vom Studienort abhängig. Das ist bedingt durch ungleiche Regeln bei Prüfungsversuchen, Anwesenheitspflichten und Nachteilsausgleichen ebenso wie den Abbau von Gleichstellungsstandards. Auch der gebührenfreie Bildungszugang wird nicht garantiert: Dass an ersten Standorten bereits Studiengebühren für internationale Studierende eingeführt wurden, beweist, dass die soziale Öffnung der Hochschulen zunehmend wirtschaftlichen Interessen geopfert wird. Katharina Rummenhöller, fzs Vorstandsmitglied fordert ein Umdenken: _?Gute Studienbedingungen und lebendige Demokratie am Campus dürfen kein Privileg des Wohnorts sein. Wenn Bundesländer studentische Mitspracherechte abbauen und Gleichstellung zur Nebensache degradieren, braucht es eine starke Gegenmacht auf Bundesebene. Wir benötigen verlässliche Mindeststandards als Schutzschild, um die Errungenschaften der studentischen Teilhabe auch gegen reaktionäre politische Strömungen abzusichern. Der Bund darf sich hier nicht einfach aus der Affäre ziehen."_ Die im Entwurf verankerte Einfrierung der HRG-Bezüge im BAföG bis Ende 2027 bewertet der fzs als reinen Selbstschutz des Gesetzgebers. Die Maßnahme ist eine zwingend notwendige Notbremse, die verhindert, dass die finanzielle Planungssicherheit bei der Förderungshöchstdauer und der Auslandsmobilität für tausende Studierende über Nacht wegbricht. Sie ist reine Schadensbegrenzung, und das ist kein politischer Erfolg. Kritik äußert ebenfalls Maximilian Wimmer, fzs-Referent für gute Lehre und Arbeitsbedingungen an Hochschulen: _?Die Bundesregierung betreibt hier Kosmetik, während das Fundament erodiert. Wir fordern eine aktive Bundeshochschulpolitik, die Grundrechte für Studierende sichert. Universitäten sind Räume der Öffentlichkeit - sie dürfen nicht zu kommerziellen Marken verkommen. Anstelle von Ökonomisierung und Sparzwängen brauchen wir jetzt eine radikale Stärkung der studentischen Mitbestimmung in allen Gremien."_ -- [1] [2] [3] [4] Maximilian Wimmer (er/ihn) Referent für gute Lehre und Arbeitsbedingungen an Hochschulen freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit 100 Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European Students' Union und im Global Students' Forum. maximilian.wimmer at fzs.de www.fzs.de [1] Wöhlertstr. 19, 10115 Berlin Versprochen ist versprochen: Das BAföG muss jetzt gerettet werden. Unterschreibt unsere Petition und teilt sie in eurer Hochschule weiter! Petition unterschreiben [5] Links: ------ [1] https://www.fzs.de/ [2] https://www.facebook.com/fzs.de [3] https://www.linkedin.com/company/fzsev/ [4] https://www.instagram.com/fzs_ev [5] https://weact.campact.de/petitions/versprochen-ist-versprochen-bafog-jetzt-retten -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : PM_Bildungs-Flickenteppich_zementiert.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 987466 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL :