From katharina.rummenhoeller at fzs.de Fri Mar 6 10:00:05 2026 From: katharina.rummenhoeller at fzs.de (=?UTF-8?Q?Katharina_Rummenh=C3=B6ller?=) Date: Fri, 06 Mar 2026 10:00:05 +0100 Subject: PM: =?utf-8?q?BAf=C3=B6G-Reform_jetzt_auf_den_Weg_bringen_?= =?utf-8?q?=E2=80=93_Studierende_k=C3=B6nnen_nicht_warten?= Message-ID: <8c0d3711e84720cf3154762bdf3fcf49@fzs.de> Sehr geehrte Medienschaffende, der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., die bundesweite Studierendenvertretung äußert sich gemeinsam mit einem breiten Bündnis zur weiteren Verzögerung der angekündigten BAföG-Reform. Der fzs beobachtet diese Entwicklung mit großer Sorge und sieht damit den sozial gerechten Zugang zu Bildung akut gefährdet. Auf seiner 77. Mitgliederversammlung hat der fzs zudem ein umfangreiches Forderungspapier beschlossen, in dem er seine aktuellen Positionen zur Weiterentwicklung des BAföG darlegt. Darin spricht sich der Verband für eine umfassende strukturelle Reform aus, die das BAföG verlässlich, sozial gerecht und niedrigschwellig zugänglich macht. Rückfragen für die untenstehende und angehängte Pressemitteilung des Bündnisses, sowie das angehängte Policy Paper des fzs e.V. zum Stand des BAföG 2026 können Sie stellen an: Katharina Rummenhöller, fzs-Vorstand: +49 15116807671 oder katharina.rummenhoeller at fzs.de ___________________________________ Pressemitteilung BAföG-Reform jetzt auf den Weg bringen - Studierende können nicht warten Gemeinsame Presseerklärung von: * Deutsches Studierendenwerk - DSW * Deutscher Gewerkschaftsbund - DGB * Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft - ver.di * Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - GEW * freier zusammenschluss von student*innenschaften - (fzs) e.V. * Ring Christlich-Demokratischer Studenten - RCDS * Juso-Hochschulgruppen * Grüne Hochschulgruppen - Campusgrün * Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband - Die Linke.SDS * Liberale Hochschulgruppen Bundesverband - LHG * ArbeiterKind.de * Bundesverband Katholische Kirche an Hochschulen * Verband der Evangelischen Studierendengemeinden in Deutschland (ESG) Berlin, 6. März 2026. Mit großer Sorge sehen wir, dass die im Koalitionsvertrag versprochene BAföG-Novelle offenbar im Kabinett feststeckt. Wir fordern die Bundesregierung dringend auf, die Novelle rasch auf den parlamentarischen Weg zu bringen. Dies ist nötig, damit die BAföG-Ämter diese Novelle wie geplant zum Wintersemester 2026/2027 - für das Schüler-BAföG zum Berufsfachschulbeginn 1. August 2026 - umsetzen können und Studierende endlich entlastet werden. Die stark steigenden Mieten in den Hochschulstädten, die gestiegenen Preise für Lebensmittel und Energie setzen der jungen Generation enorm zu. Mindestens müssen die versprochenen BAföG-Verbesserungen bei den Bedarfssätzen, der Wohnkostenpauschale und den Freibeträgen realisiert werden. Auch muss das BAföG dringend einfacher und digitaler werden. Es muss zu einem Leuchtturmprojekt der Staatsmodernisierung gemacht werden. Es wäre ein fatales Zeichen, wenn die Regierungsparteien ihr BAföG-Versprechen aus dem Koalitionsvertrag nicht einhalten. Alle demokratischen Parteien müssen deutlich machen, dass sie die Anliegen der jungen Generation ernstnehmen. Die Bundestagswahl 2025 hat gezeigt, dass für diese Generation soziale Gerechtigkeit und Bildungsgerechtigkeit zentrale Themen sind. [1] [2] [3] [4] Katharina Rummenhöller (sie/ihr) Vorstand freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit 100 Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European Students' Union und im Global Students' Forum. +49 151 16807671 [5] katharina.rummenhoeller at fzs.de www.fzs.de [1] Wöhlertstr. 19, 10115 Berlin Links: ------ [1] https://www.fzs.de [2] https://www.facebook.com/fzs.de [3] https://www.linkedin.com/company/fzsev/ [4] https://www.instagram.com/fzs_ev [5] tel:+4915116807671 -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : PM_BAföG_Reform_jetzt_auf_den_Weg_bringen.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 207900 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : fzs_BAföG_Policy_Paper_2026.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 680473 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From katharina.rummenhoeller at fzs.de Mon Mar 23 14:32:59 2026 From: katharina.rummenhoeller at fzs.de (=?UTF-8?Q?Katharina_Rummenh=C3=B6ller?=) Date: Mon, 23 Mar 2026 14:32:59 +0100 Subject: PM: =?utf-8?q?Wohnkosten_f=C3=BCr_Studierende_erreichen_neuen_H?= =?utf-8?q?=C3=B6chststand_=E2=80=93_die_bundesweite_Studierendenvertretun?= =?utf-8?q?g_fordert_schnelles_politisches_Handeln?= Message-ID: <6c097194a1cafe260e7cac0d40358d63@fzs.de> Sehr geehrte Medienschaffende, der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., die bundesweite Studierendenvertretung, äußert sich anlässlich der heute veröffentlichten Zahlen des Moses-Mendelssohn-Institut zu den Wohnkosten von Studierenden und Auszubildenden. Demnach lag die durchschnittliche Miete für ein WG-Zimmer zum Sommersemester bei 512 Euro, ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr (493 Euro). Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) beobachtet diese Entwicklung seit Längerem mit großer Sorge und fordert von der Bundesregierung schnelles und durchdachtes Handeln. Dazu passend finden Sie anbei außerdem unsere Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums zur Mietrechtsnovelle. Rückfragen für die untenstehende und angehängte Pressemitteilung, sowie die angehängte Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums zur Mietrechtsnovelle können Sie stellen an: Katharina Rummenhöller, fzs-Vorstand: +49 15116807671 oder katharina.rummenhoeller at fzs.de Rahel Schüssler, fzs-Referentin für BAföG und studentisches Wohnen: rahel.schuessler at fzs.de ________________ PM: Wohnkosten für Studierende erreichen neuen Höchststand - die bundesweite Studierendenvertretung fordert schnelles politisches Handeln Berlin, 23.03.2026 Am 23. März 2026 veröffentlichte das Moses-Mendelssohn-Institut aktuelle Zahlen zu den Wohnkosten von Studierenden und Auszubildenden. Demnach lag die durchschnittliche Miete für ein WG-Zimmer zum Sommersemester bei 512 Euro, ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr (493 Euro). Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) beobachtet diese Entwicklung seit Längerem mit großer Sorge und fordert von der Bundesregierung schnelles und durchdachtes Handeln. ?512 Euro im Durchschnitt und an vielen Hochschulstandorten liegt die Miete deutlich darüber. Wer soll sich das noch leisten können?", fragt Katharina Rummenhöller, fzs-Vorstandsmitglied. ?Studierende geben inzwischen mehr als die Hälfte ihres Einkommens allein für Miete aus. Ihre Wohnkostenbelastung ist damit mehr als doppelt so hoch wie die der Durchschnittsbevölkerung. Wir hören immer wieder, wie schwer es ist, überhaupt ein Zimmer zu finden und wenn man eine hat, die laufenden Kosten zu stemmen. Das wirkt sich unmittelbar auf das Studium aus: Ohne bezahlbaren Wohnraum lässt sich kaum studieren. Wer gezwungen ist, 20 Stunden nebenbei zu arbeiten, kann das Lernpensum oft nicht bewältigen." Weiter betont Rummenhöller: ?Die Bundesregierung darf diesen zentralen Armutsfaktor nicht länger ignorieren. Kurzfristig muss die Förderung deutlich erhöht werden. Die Wohnkostenpauschale im BAföG von derzeit 380 Euro deckt in Städten wie München nicht einmal die Hälfte der Miete für ein WG-Zimmer. Gleichzeitig erhalten mehr als 88 Prozent der Studierenden gar kein BAföG und von den Geförderten nicht alle die volle Höhe. Armut betrifft sie dennoch - es braucht dringend mehr öffentlich geförderten Wohnraum." Rahel Schüssler, Referentin für BAföG und studentisches Wohnen ergänzt: ?Man muss sich vor Augen führen: Die genannten Zahlen beziehen sich nicht auf eine eigene Wohnung, sondern lediglich auf ein WG-Zimmer (!). In einer Drei- oder Vierer-WG summieren sich die Kosten schnell auf über 2.000 Euro monatlich. Die verlangten Mieten gehen dabei häufig weit über die reinen Betriebskosten hinaus und ermöglichen hohe Gewinne für Vermietende. Gleichzeitig berichten Studierende immer wieder von mangelhaften Wohnzuständen. Hier wird eine Notlage ausgenutzt. Es braucht umfassende Reformen im Mietrecht. Der vom Bundesjustizministerium vorgelegte Referentenentwurf zur Mietrechtsnovelle enthält zwar einige sinnvolle Ansätze, greift jedoch insgesamt zu kurz. Viele Regelungen sollen nur in angespannten Wohnungsmärkten gelten - die Realität für Studierende zeigt jedoch, dass die Mietpreise bundesweit steigen." Dazu passend finden Sie anbei unsere Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums zur Mietrechtsnovelle. [1] [2] [3] [4] Katharina Rummenhöller (sie/ihr) Vorstand freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit 100 Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European Students' Union und im Global Students' Forum. +49 151 16807671 [5] katharina.rummenhoeller at fzs.de www.fzs.de [1] Wöhlertstr. 19, 10115 Berlin Links: ------ [1] https://www.fzs.de [2] https://www.facebook.com/fzs.de [3] https://www.linkedin.com/company/fzsev/ [4] https://www.instagram.com/fzs_ev [5] tel:+4915116807671 -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : PM_fzs_Zahlen_MMI_Sommersemester_2026.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 974113 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : fzs_Stellungnahme_Mietrechtsreform.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 310232 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL :