From jonathan.dreusch at fzs.de Mon Jun 1 08:05:24 2026 From: jonathan.dreusch at fzs.de (Jonathan Dreusch | fzs) Date: Mon, 1 Jun 2026 08:05:24 +0200 Subject: PM: =?utf-8?q?BAf=C3=B6G_Reform_jetzt=3A_Kungebung_geplant?= Message-ID: Sehr geehrte Medienschaffende, ich bitte Sie, folgende Mitteilung der Bundesstudierendenvertretung fzs zur Absage einer BAföG-Reform durch Bundesministerin Bär zu beachten. Wir rufen für nächsten Montag zur Kundgebung vor dem Konrad Adenauer Haus auf. Für Rückfragen stehen zur Verfügung: Katharina Rummenhöller (+49 15116807671) und Jonathan Dreusch (+49 1716465758) Mit freundlichen Grüßen Jonathan Dreusch Pressemitteilung: Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs e.V.) äußert sich entrüstet über die sich häufenden Aussagen aus der Union über einen Stopp der BAföG-Reform. Am gestrigen Sonntag hatte sich neben dem Steuergeldverschwendungsexperten und Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn auch Bundesforschungsministerin Bär in einer Weise geäußert, die offenbart, wie wenig ihr doch über die deutsche Bildungslandschaft bekannt ist. "*Es ist eine Scharade, welche die Union hier spielt.* Wenn Doro Bär eine Woche nach Jens Spahn sich der Absage an die dringend benötigte BAföG-Novelle anschließt, lässt das auf ein geplantes Theater schließen. Das ist es eine Frechheit gegenüber drei Millionen Studierenden in Deutschland und noch mehr gegenüber Studieninteressierten. Frau Bär behauptet, Studierende könnten zur Finanzierung des Studiums arbeiten gehen. Wir wenden uns gegen diese Aussage, die Studierenden nicht nur Faulheit unterstellt, sondern auch vollkommen realitätsfremd ist. Mehr als zwei Drittel der Studierenden haben bereits einen Nebenjob, um ihren Lebensunterhalt ganz oder teilweise zu finanzieren. *Gleichzeitig ist die Armutsquote unter Studierenden so hoch wie in kaum einer anderen Gesellschaftsgruppe. Die Ministerin kennt diese Zahlen entweder nicht oder ignoriert sie bewusst.  Beides ist Ausdruck von Arbeitsverweigerung und eine unglaubliche Frechheit*." erklärt fzs Vorständin Katharina Rummenhöller. Rahel Schüssler, fzs Referentin für BAföG stellt fest: "In ihrer Absage an eine BAföG-Reform zeichnet die Bildungsministerin bewusst das Bild der privilegierten Studierenden, insbesondere im Kontrast zu anderen gesellschaftlichen Gruppen. Hierbei verkennt sie, wofür das BAföG einst dienen sollte: einer Chancengerechtigkeit im Bildungssystem, damit eben nicht nur junge Menschen studieren können, die sich ein Studium ohne Weiteres leisten können. Die Diffamierungen und der geplante soziale Kahlschlag bei Studierenden und anderen sozialen Gruppen, wie beispielsweise Arbeitnehmer*innen, Familien, Alleinerziehende und Migrant*innen in den letzten Wochen und Monaten, wird nicht zu einer Spaltung führen. *Vielmehr stehen wir solidarisch beieinander und fordern das Ende des Angriffs auf jegliche soziale Rechte.*"  "Studierende versuchen sich irgendwie durch Prüfungsdruck, Fristen, Nebenjobs und private Verpflichtungen zu schlagen und die Ministerin, die das BAföG "wieder sexy" machen wollte, arbeitet einfach nicht. Wir werden uns der faulen Austeritätspolitik dieser Regierung und insbesondere der Union entgegenstellen. Jeder Angriff auf den Sozialstaat, Arbeitnehmer*innenrechte und die öffentliche Daseinsvorsorge ist einer zu viel. Uns reichts. *Der fzs ruft für den 08.06. um 12 Uhr zur Kundgebung vor dem Konrad-Adenauer-Haus auf*. Dort werden wir dem dort tagenden CDU-Bundesvorstand einheizen und sind natürlich - wie immer - auch gern zum Gespräch bereit." kündigt Jonathan Dreusch, politischer Geschäftsführer des fzs, an. -- fzs Logo Facebook LinkedIn Instagram Jonathan Dreusch (er/ihn) Politischer Geschäftsführer / Political Director freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit über 100 Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European Students' Union und im Global Students' Forum. +49171 6465758 jonathan.dreusch at fzs.de www.fzs.de Wöhlertstr. 19, 10115 Berlin -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : PM BAfo?G vor Aus?.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 989651 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From katharina.rummenhoeller at fzs.de Thu Jun 4 18:24:37 2026 From: katharina.rummenhoeller at fzs.de (=?UTF-8?Q?Katharina_Rummenh=C3=B6ller?=) Date: Thu, 04 Jun 2026 18:24:37 +0200 Subject: PM: =?utf-8?q?BAf=C3=B6G_rauf!_=E2=80=93_Gemeinsamer_Aufruf_zur_?= =?utf-8?q?Kundgebung=2C_8=2E_Juni=2C_12_Uhr=2C_Konrad-Adenauer-Haus?= Message-ID: Sehr geehrte Medienschaffende, der _freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V_., ruft gemeinsam mit _DGB, GEW und ver.di_ am nächsten Montag, 8. Juni, um 12 Uhr zur Kundgebung "BAföG rauf!" vor dem Konrad-Adenauer-Haus (CDU-Parteizentrale) während der CDU-Bundesvorstandssitzung auf. Rückfragen zur Kundgebung und zum untenstehenden und angehängten Aufruf können gestellt werden an: Katharina Rummenhöller, fzs-Vorstand: +49 15116807671 oder katharina.rummenhoeller at fzs.de Jonathan Dreusch, politischer Geschäftsführer des fzs: +49 171 6465758 oder jonathan.dreusch at fzs.de Rahel Schüssler, fzs-Referentin für BAföG und studentisches Wohnen: rahel.schuessler at fzs.de __________________________ Pressemitteilung: BAföG rauf! - Gemeinsamer Aufruf zur Kundgebung, 8. Juni, 12 Uhr, Konrad-Adenauer-Haus Berlin, 04.06.2026 Gemeinsamer Aufruf von fzs e.V., DGB, GEW und ver.di Uns reicht's! Seit Monaten streitet sich die Bundesregierung um die im Koalitionsvertrag versprochene ?große" BAföG-Reform. Vor wenigen Wochen wurde eine minimale Anpassung als großer Erfolg verkauft. Dann stellte Jens Spahn die gesamte Reform wieder infrage. Und Bildungsministerin Dorothee Bär? Ihr fällt dazu offenbar nichts Besseres ein, als Studierende privilegiert und faul zu nennen. Das ist falsch und eine Unverschämtheit! Seit Jahrzehnten sinkt der Anteil der Schüler*innen und Studierenden, die BAföG erhalten. In einem der sozial selektivsten Bildungssysteme Europas werden Bildungschancen immer stärker vom Geldbeutel der Eltern abhängig gemacht. Jede neue Regierung streitet monatelang über minimale Verbesserungen im BAföG, die dann zu spät kommen und den tatsächlichen Lebensrealitäten hinterherhinken: Weniger als 12 % der Studierenden werden überhaupt noch gefördert, dabei wären deutlich mehr darauf angewiesen. Über zwei Drittel müssen neben ihrem Vollzeitstudium lohnarbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Über 35 % sind armutsgefährdet - viel mehr als in der Gesamtbevölkerung. Das ist kein individuelles Problem, sondern markiert ein politisches Versagen. Besonders die hohen Mieten können viele nicht mehr stemmen. Es braucht grundlegende strukturelle Veränderungen, doch anstatt grundlegender Reformen, schafft es die Bundesregierung anscheinend nicht einmal, die eigenen, ohnehin unzureichenden Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen. Studierende sind keine ?privilegierte Gruppe". Wir lassen uns nicht gegen andere soziale Gruppen ausspielen. Wir sind solidarisch mit Arbeitnehmer*innen, Auszubildenden, Erwerbslosen, Alleinerziehenden, Familien, Migrant*innen und allen anderen, die die Bundesregierung täglich attackiert. Denn das Tauziehen ums BAföG fügt sich in einen allgemeinen Angriff auf den Sozialstaat ein. Wir rufen deshalb am nächsten Montag, 8. Juni, um 12 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Konrad-Adenauer-Haus (CDU-Parteizentrale) während der CDU-Bundesvorstandssitzung auf. Zeigen wir gemeinsam: Bildung ist ein Recht, kein Privileg. BAföG muss zum Leben reichen und die Bundesregierung muss endlich handeln! [1] [2] [3] [4] Katharina Rummenhöller (sie/ihr) Vorstand freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit 100 Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European Students' Union und im Global Students' Forum. +49 151 16807671 [5] katharina.rummenhoeller at fzs.de www.fzs.de [1] Wöhlertstr. 19, 10115 Berlin Links: ------ [1] https://www.fzs.de [2] https://www.facebook.com/fzs.de [3] https://www.linkedin.com/company/fzsev/ [4] https://www.instagram.com/fzs_ev [5] tel:+4915116807671 -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : Aufruf BAföG Kundgebung 080626.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 138453 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From katharina.rummenhoeller at fzs.de Tue Jun 9 16:46:57 2026 From: katharina.rummenhoeller at fzs.de (=?UTF-8?Q?Katharina_Rummenh=C3=B6ller?=) Date: Tue, 09 Jun 2026 16:46:57 +0200 Subject: PM: =?utf-8?q?BAf=C3=B6G_jetzt_retten!_Gemeinsame_Petition_von_f?= =?utf-8?q?zs=2C_DGB=2C_DSW=2C_GEW_und_ver=2Edi?= Message-ID: Sehr geehrte Medienschaffende, angesichts der weiterhin unklaren Zukunft der im Koalitionsvertrag angekündigten BAföG-Novelle starten _der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., DGB, DSW, GEW _und _ver.di_ eine gemeinsame Petition zur Rettung des BAföG. Die beteiligten Organisationen fordern die Bundesregierung dazu auf, eine echte BAföG-Reform umzusetzen. Hier Petition unterzeichnen: https://weact.campact.de/petitions/versprochen-ist-versprochen-bafog-jetzt-retten Rückfragen zur Petition und Pressemitteilung können gestellt werden an: Katharina Rummenhöller, fzs-Vorstand: +49 15116807671 oder katharina.rummenhoeller at fzs.de Jonathan Dreusch, politischer Geschäftsführer des fzs: +49 171 6465758 oder jonathan.dreusch at fzs.de Rahel Schüssler, fzs-Referentin für BAföG und studentisches Wohnen: rahel.schuessler at fzs.de _______ Pressemitteilung: Versprochen ist versprochen - BAföG jetzt retten! Gemeinsame Petition von fzs, DGB, DSW, GEW und ver.di Berlin, 09.06.2026 Angesichts der weiterhin unklaren Zukunft der im Koalitionsvertrag angekündigten BAföG-Novelle starten der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), das Deutsche Studierendenwerk (DSW), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) eine gemeinsame Petition zur Rettung des BAföG. Nachdem die Bundesregierung über Monate hinweg widersprüchliche Signale zur angekündigten BAföG-Reform gesendet hat und zuletzt unter anderem Jens Spahn und Dorothee Bär diese komplett infrage gestellt haben, fordern die beteiligten Organisationen die Bundesregierung, namentlich Lars Klingbeil, Dorothee Bär, Jens Spahn und Matthias Miersch, dazu auf, ihre Versprechen einzuhalten und eine echte BAföG-Reform umzusetzen. Die Petition knüpft an die Proteste des gestrigen Tages an. Studierende, Gewerkschaften und weitere Akteur*innen des Bildungsbereichs hatten mit einer Kundgebung vor dem Konrad-Adenauer-Haus (CDU-Bundesgeschäftsstelle) in Berlin gegen die Verschleppung der BAföG-Reform protestiert. Mit der gemeinsamen Petition wollen die beteiligten Organisationen den Druck auf die Bundesregierung nun weiter erhöhen. ?Erst wird eine ?große' BAföG-Reform versprochen, dann monatelang darüber gestritten und am Ende selbst Minimalanpassungen wieder infrage gestellt. Gleichzeitig bezeichnet Dorothee Bär Studierende als privilegiert, obwohl die Armutsgefährdungsquote unter Studierenden mehr als doppelt so hoch ist wie in der Gesamtbevölkerung und verkennt damit die Lebensrealität von Studierenden. Die Bundesregierung schafft es nicht einmal, sich an ihre eigenen Versprechen zu halten", erklärt Katharina Rummenhöller, Vorstandsmitglied des fzs. ?Gerade beim Wohnen zeigt sich, wie dringend eine BAföG-Reform schon zum kommenden Wintersemester gebraucht wird. Während die durchschnittlichen Kosten für ein WG-Zimmer mittlerweile deutlich über 500 Euro liegen, beträgt die Wohnkostenpauschale im BAföG derzeit nur 380 Euro. Schon die zuletzt angekündigte Anpassung auf 440 Euro wäre bei Weitem nicht ausreichend gewesen. Wer Bildungsgerechtigkeit ernst meint, muss das BAföG endlich an die tatsächlichen Lebenshaltungskosten anpassen", so Rahel Schüssler, fzs-Referentin für BAföG und studentisches Wohnen. Jonathan Dreusch, politischer Geschäftsführer des fzs, ergänzt: ?Die Debatte um das BAföG steht exemplarisch für den Umgang dieser Bundesregierung mit dem Sozialstaat insgesamt. Während für milliardenschwere Entlastungen wie den Tankrabatt Geld da ist, sollen Studierende leer ausgehen. Die realitätsfernen Äußerungen der Bundesregierung, die eine absolute Frechheit gegenüber Studierenden sind, lassen wir uns nicht gefallen." Das Bündnis fordert: * Bedarfssätze und Wohnkostenpauschale müssen der Lebensrealität entsprechen - kein BAföG unterhalb der Armutsgrenze. * Elterneinkommensfreibeträge müssen deutlich erhöht werden. * Automatische und regelmäßige Anpassung von Bedarfssätzen und Wohnkostenpauschale sowie von Freibeträgen an die Inflationsrate und die Einkommensentwicklung. * Vollständige Digitalisierung des Antrags-, Bearbeitungs- und Bewilligungsprozesses. * Drastische Vereinfachung der Anträge und Verlängerung der Bewilligungszeiträume. * Ausfinanzierung der Studierendenwerke und der BAföG-Ämter. Hier Petition unterzeichnen: https://weact.campact.de/petitions/versprochen-ist-versprochen-bafog-jetzt-retten [1] [2] [3] [4] Katharina Rummenhöller (sie/ihr) Vorstand freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit 100 Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European Students' Union und im Global Students' Forum. +49 151 16807671 [5] katharina.rummenhoeller at fzs.de www.fzs.de [1] Wöhlertstr. 19, 10115 Berlin Links: ------ [1] https://www.fzs.de [2] https://www.facebook.com/fzs.de [3] https://www.linkedin.com/company/fzsev/ [4] https://www.instagram.com/fzs_ev [5] tel:+4915116807671 -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : PM_BAföG_Petition.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 1004096 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From katharina.rummenhoeller at fzs.de Mon Jun 15 10:41:12 2026 From: katharina.rummenhoeller at fzs.de (=?UTF-8?Q?Katharina_Rummenh=C3=B6ller?=) Date: Mon, 15 Jun 2026 10:41:12 +0200 Subject: PM: =?utf-8?q?Bundesweiter_Protest_am_17=2E_Juni_gegen_K=C3=BCrz?= =?utf-8?q?ungen_im_Bildungs-_und_Wissenschaftssystem?= Message-ID: <9ada2dc1d66bad33a30fb6bed18ea35d@fzs.de> Sehr geehrte Medienschaffende, der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., die Bundesstudierendenvertretung, koordiniert bundesweit Aktionen im Rahmen der Kampagne #SchlussverkaufBildung. Der Protest richtet sich die aktuellen Kürzungen im gesamten Bildungswesen und die Angriffe auf studentische Mitbestimmung, Bildungsgerechtigkeit und Wissenschaftsfreiheit Zum bundesweiten Aktionstag am 17. Juni finden Protestaktionen, Kundgebungen und Demonstrationen unter anderem in folgenden Städten statt: Bamberg, Bremen, Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Gießen, Halle, Hannover, Köln, Krefeld, Leipzig, Marburg, Mönchengladbach, Offenbach, Trier, Tübingen, Wiesbaden und Würzburg. Dieser Tag ist gerahmt von einer Aktionswoche vom 15. bis zum 19.06., die vor Ort individuell ausgestaltet wird und zu der der fzs Mitmach-Aktionen zu unterschiedlichen Themen anbieten wird. Rückfragen zur untenstehenden und angehängten Pressemitteilung können gestellt werden an: _Katharina Rummenhöller, fzs-Vorstand:_ +49 15116807671 oder katharina.rummenhoeller at fzs.de _ __Tjark-Hagen Kandulski, fzs-Vorstand:_ +49 170 857 3399 oder tjark.kandulski at fzs.de _______ Pressemitteilung: Bundesweiter Protest am 17. Juni gegen Kürzungen im Bildungs- und Wissenschaftssystem Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., die Bundesstudierendenvertretung, koordiniert deutschlandweit Aktionen im Rahmen der Kampagne Schlussverkauf Bildung. Berlin, 15.06.2026 Am 17. Juni protestieren Studierende in mehr als 18 Städten mit anderen Angehörigen des Bildungswesens gegen Kürzungen an Universitäten, Schulen und Hochschulen. Dem gemeinsamen Protest gingen im Juni bereits lokale Demonstrationen gegen die Kürzungsprogramme der jeweiligen Landesregierung in Frankfurt, Göttingen, Hamburg und Hildesheim voraus. Nun folgt vom 15. bis 19. Juni eine bundesweite Aktionswoche, die am Mittwoch in einer städteübergreifenden Protestwelle gipfelt. Tjark-Hagen Kandulski, Vorstandsmitglied der bundesweiten Studierendenvertretung (fzs e.V.), führt aus: "Das Ziel der Kampagne ist es, am 17. Juni den Widerstand, der sich an den Bildungseinrichtungen der gesamten BRD entzündet, zu bündeln und auch als Einspruch gegen die Kürzungspolitik der Bundesregierung auf die Straßen zu tragen. Wir wollen in der Woche vom 15. bis 19. Juni den Verantwortlichen für die verheerenden Einschränkungen im Bildungs-, Sozial- und Kulturbereich auf Bundes- und Landesebene die Stirn bieten." In den letzten 12 Monaten haben Bildungsminister*innen der meisten Landesregierungen Kürzungspläne vorgestellt. Diese Einschnitte verschärfen die prekäre Situation: So hat die Finanzbehörde in Hamburg bereits 2024 einen Investitionsstau von knapp 140 Mrd. EUR für das gesamte Bundesgebiet ermittelt. Auch die konsumtiven Mittel für die Hochschulen haben bereits in der Vergangenheit nicht ausgereicht: Es mangelt an Personal, der akademische Mittelbau arbeitet in permanenter Unsicherheit auf Kurzzeitverträgen und reduziertem Stellenvolumen. Katharina Rummenhöller, ebenfalls Vorstandsmitglied des fzs, erklärt: "In dieser Situation ist das Ausbleiben der im Koalitionsvertrag der Bundesregierung versprochenen BAföG-Reform der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Während die durchschnittlichen Kosten für ein WG-Zimmer zu Beginn des Sommersemesters mittlerweile bei 512 EUR liegen, beträgt die Wohnkostenpauschale im BAföG derzeit nur 380 EUR. Immer weniger Menschen in Deutschland können sich ein Studium unter diesen Bedingungen leisten. In Konsequenz ist die Zukunft dieser jungen Menschen und des gesamten Bildungssystems in Gefahr. Dagegen protestieren wir als Studierende am 17. Juni an den Hochschulen und rufen alle dazu auf, sich an unserer Aktionswoche zu beteiligen." Die Aktionswoche der Kampagne "Schlussverkauf Bildung" findet dezentral in der Woche vom 15. bis 19. Juni statt und widmet sich jeden Tag einem inhaltlichen Schwerpunkt. Zum bundesweiten Aktionstag am 17. Juni finden Protestaktionen, Kundgebungen und Demonstrationen unter anderem in folgenden Städten statt: Bamberg, Bremen, Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Gießen, Halle, Hannover, Köln, Krefeld, Leipzig, Marburg, Mönchengladbach, Offenbach, Trier, Tübingen, Wiesbaden und Würzburg. Am 24. Juni geht der Protest weiter, mit einem NRW-weiten Protest gegen das Verhindern der BAföG-Reform, der voraussichtlich von weiteren Ländern im Rahmen der Kampagne "Schlussverkauf Bildung" aufgegriffen wird. [1] [2] [3] [4] Katharina Rummenhöller (sie/ihr) Vorstand freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit 100 Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European Students' Union und im Global Students' Forum. +49 151 16807671 [5] katharina.rummenhoeller at fzs.de www.fzs.de [1] Wöhlertstr. 19, 10115 Berlin Links: ------ [1] https://www.fzs.de [2] https://www.facebook.com/fzs.de [3] https://www.linkedin.com/company/fzsev/ [4] https://www.instagram.com/fzs_ev [5] tel:+4915116807671 -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : PM_Schlussverkauf_Bildung_Aktionstag.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 1002079 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL : From jonathan.dreusch at fzs.de Thu Jun 18 11:33:52 2026 From: jonathan.dreusch at fzs.de (Jonathan Dreusch | fzs) Date: Thu, 18 Jun 2026 11:33:52 +0200 Subject: PM: =?utf-8?q?BAf=C3=B6G_B=C3=BCndnis_startet_Petition?= Message-ID: <2c79594b-2a6d-473e-bf93-fce78546a6c2@fzs.de> Sehr geehrte Medienschaffende, der Dachverbands der Studierendenvertretungen fzs e.V. hat gemeinsam mit DGB, DSW, GEW und ver.di eine Petition zum BAföG gestartet, die aktuell bereits über 8000 Unterschriften gesammelt hat. Weitere Informationen finden Sie in der folgenden Pressemitteilung. Für Rückfragen und O-Töne steht Katharina Rummenhöller vom fzs Vorstand zur Verfügung: +49 151 16807671 oder katharina at rummenhoeller@fzs.de Mit freundlichen Grüßen Jonathan Dreusch ----------------------- BAföG jetzt retten! BAföG-Bündnis aus Studierendvertretungen, Studierendenwerk und Gewerkschaften macht mit Petition Druck auf Regierung Angesichts des Zick-Zack-Kurses der Bundesregierung zur im Koalitionsvertrag angekündigten BAföG-Novelle hat ein neues BAföG-Bündnis Union und SPD aufgefordert, ihre BAföG-Versprechen einzuhalten. Die Bundesregierung müsse deutlich machen, dass sie die Anliegen der jungen Generation ernstnimmt, fordert das Bündnis in einer Petition, die es gemeinsam mit der Kampagnen-Organisation Campact gestartet hat: https://weact.campact.de/petitions/versprochen-ist-versprochen-bafog-jetzt-retten Dem Bündnis gehören der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs), das Deutsche Studierendenwerk (DSW), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) an. Die Petition richtet sich an Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU), Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) sowie die Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn (CDU) und Matthias Miersch. Das BAföG-Bündnis fordert mit der Petition, eine deutliche Erhöhung des BAföG sicherzustellen: ·Bedarfssätze und Wohnkostenpauschale müssen der Lebensrealität entsprechen - kein BAföG unterhalb der Armutsgrenze! ·Elterneinkommensfreibeträge müssen deutlich erhöht werden. ·Automatische und regelmäßige Anpassung der Bedarfssätze und Wohnkostenpauschale sowie der Freibeträge an die Inflationsrate und die Einkommensentwicklung. ·Vollständige Digitalisierung des Antrags-, Bearbeitungs- und Bewilligungsprozesses. ·Drastische Vereinfachung der Anträge und Verlängerung derBewilligungszeiträume. ·Ausfinanzierung der Studierendenwerke und der BAföG-Ämter. Katharina Rummenhöller, fzs Vorstandsmitglied erklärt dazu: ?*Beleidigungen und Unterstellungen gegen Studierende aus Richtung der Regierung ersetzen keine seriöse gesetzgeberische Arbeit. Wenn die Koalitionspartner nicht von selbst zur Einsicht kommen, müssen wir ihnen zeigen, wie wichtig eine solide Finanzierung für Studierende und Schüler*innen ist. Wir rufen alle Hochschulangehörigen, Eltern und Schüler*innen zum Unterzeichnen auf. Es geht um unsere Zukunft!?* -- fzs Logo Facebook LinkedIn Instagram Jonathan Dreusch (er/ihn) Politischer Geschäftsführer / Political Director freier zusammenschluss von student*innenschaften fzs e.V. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. ist der überparteiliche Dachverband von Studierendenschaften in der BRD. Mit über 100 Mitgliedern vertritt der fzs mehr als eine Million Studierende. Der fzs ist Mitglied im europäischen Studierendendachverband ESU - European Students' Union und im Global Students' Forum. +49171 6465758 jonathan.dreusch at fzs.de www.fzs.de Wöhlertstr. 19, 10115 Berlin -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit Binärdaten wurde abgetrennt... Dateiname : PM bafo?g Petition 180626.pdf Dateityp : application/pdf Dateigröße : 930228 bytes Beschreibung: nicht verfügbar URL :