From newsletter at lists.fzs.de Mon Jan 12 15:50:49 2026 From: newsletter at lists.fzs.de (newsletter at lists.fzs.de) Date: Mon, 12 Jan 2026 15:50:49 +0100 Subject: [fzs-newsletter] Newsletter Januar 2026 Message-ID: Newsletter Januar 2026 ? fzs E-Mail wird nicht richtig angezeigt? Webansicht öffnen Newsletter Januar 2026 New Year, same old Bildungskrise ? Wilkommen in der Zukunft ? im fernen Jahr 2026. Seid ihr gut rübergekommen? Flugtaxis gibt es noch immer nicht und der Fluxkompensator kann uns leider auch nicht helfen. Es ist wie es ist ? aber so darf es nicht bleiben. 2026 stehen die Zeichen auf Veränderung statt resigniertem Trotz! Let?s go! ? Ein paar Beispiele von anstehenden Veränderungen haben wir in dieser Newsletter Ausgabe für euch dabei. Die Diskussion um die Viertelparität und somit um die Mitbestimmung von Studierenden an der Hochschulen ist back! ? Außerdem wollen wir einen neuen Arbeitskreis gründen, der sich insbesondere mit der Situation an Ostdeutschen Hochschulstandorten beschäftigen wird ? einprägsamerweise AK OST genannt. Und da alles teurer wird, müssen auch wir mit euch über Geld sprechen. ? Viel Spaß beim Newsletter im Februar. *Geld regiert die Welt?leider* ? Bestimmt habt ihr in den letzten Monaten und Jahren eine gewisse Leichtigkeit in euren Geldbörsen verspürt.? Alles wird noch teurer und um es kurz zu machen: auch unser Verein ist davon betroffen. Der Haushalt kann unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr alle Kosten decken, die sich in den vergangenen Jahren aus dem Arbeitsprogramm ergeben haben. Betroffen sind insbesondere Präsenzveranstaltungen wie Mitgliederversammlungen, Konferenzen und Tagungen. Zwar zählt das Aufeinandertreffen der Mitglieder, das gemeinsame Lernen, Arbeiten und Kontakte Knüpfen zu den wichtigsten Aufgaben des Vereins, die wir weiterhin gerne erfüllen würden, doch die Kosten für Seminarräume, Honorare, Schlafplätze und Verpflegung sind mittlerweile so hoch, dass sie nicht mehr in der bisherigen Menge finanziert werden können. Die Lage ist ernst, und als Vorstand versuchen wir aktuell alle Möglichkeiten wahrzunehmen, das Schlimmste zu verhindern und Quellen aufzutreiben, um den Haushalt des fzs auf lange Sicht zu stabilisieren und dieses Jahr mehr Veranstaltungen organisieren zu können. Um dieses Vorhaben umzusetzen, wenden wir uns an euch, denn als Mitglieder tragt ihr den Verein finanziell tragend und entscheided über dessen Arbeit mit. Wie ihr von den letzten Mitgliederversammlungen wisst, wird aktuell eine *Erhöhung des Mitgliedsbeitrags* diskutiert. Aus Sicht des Finanzausschusses ist sie notwendig, um die Arbeit und den Fortbestand des fzs langfristig zu sichern, und sie soll auf der kommenden Mitgliederversammlung eingebracht werden. Als Vorstand möchten wir vorab eine offene Aussprache zu diesem Thema ermöglichen, damit wir gemeinsam klären können, ob und in welcher Höhe eine Beitragserhöhung vorgeschlagen werden soll. Ziel des Treffens ist es, Argumente auszutauschen, Bedenken aufzunehmen und eine Tragfähigkeit der vorgeschlagenen Beträge zu prüfen. Durch den Austausch wollen wir eine transparente und fundierte Grundlage für die bevorstehende Entscheidung schaffen. Dazu laden wir euch zu einem Online-Treffen ein: *12. Januar um 16:00 Uhr* Meeting Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen ? unabhängig davon, ob bereits eine Position besteht oder nicht. Vielen Dank für eure Solidarität und Unterstützung trotz der finanziellen Herausforderungen. ? Studis regieren die Hochschulen? hoffentlich! ??? Wer entscheidet an der Uni ? und warum das gerade neu verhandelt wird Vier-tel-pa-ri-tät. Look it up babe! Die Debatte um Viertelparität in Hochschulgremien ist zurück ? und diesmal mit Rückenwind aus Karlsruhe. Das Bundesverfassungsgericht hat klargestellt: Eine gleichberechtigte Beteiligung aller Statusgruppen in Hochschulgremien ist verfassungsrechtlich möglich (BVerfG, Beschl. d. Ersten Senats, 30. September 2025 ? 1 BvR 1141/19 -, Rn. 1-122). Entscheidend ist, /worum/ es geht. Bei Fragen der Forschung und Lehre müssen Professor*innen weiterhin das letzte Wort haben. Bei Struktur-, Entwicklungs- und Haushaltsfragen hingegen darf ? und soll ? demokratischer entschieden werden. Damit widerspricht das Gericht der Erzählung, Viertelparität sei ein Angriff auf die Freiheit der Hochschulen. Stattdessen betont es den Gestaltungsspielraum der Länder und eröffnet neue Spielräume für echte Mitbestimmung. Für uns Studierende ist das ein wichtiges Signal: Unsere Perspektiven sind kein ?Nice to have?, sondern Teil einer funktionierenden Hochschule. Jetzt liegt es an den Ländern, diesen Spielraum auch zu nutzen ? und an uns, ihn einzufordern. International Affairs ? Europäische Studierendenvertreter*innen zu Gast beim fzs in Leipzig Für ein solidarisches Hochschulsystem in ganz Europa zu kämpfen, das ist das Ziel des progressiven Netzwerks *TOPICS*, ein Zusammenschluss der Studierendenvertretungen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden. Wir als fzs sind gerade für die Koordination dieses Netzwerks verantwortlich und haben daher vom 5.-9. November unsere europäischer Partner*innen zum 2. Meeting des Jahres nach Leipzig eingeladen. Über die 5 gemeinsamen Tage hatten wir einerseits die Gelegenheit uns besser kennenzulernen, vor allem aber viel Zeit für Austausch und Planungen zu den aktuell anstehenden Themen. Es ging unter anderem um Vorbereitungen für das kommende ESU Board Meeting und was unsere langfristigen Wünsche für die Arbeit in ESU sind. Vor allem haben wir uns aber auch damit auseinandergesetzt wie wir in Zukunft unsere Arbeit auch außerhalb von ESU gemeinsam gestalten können. Außen TOPICS und innen auch TOPICS Wir stehen hier vor vielen gemeinsamen Herausforderungen, wie der Wohnkrise oder massiven Kürzungen im Bildungsbereich. Hier wollen wir noch enger zusammenarbeiten und haben hierfür mehrere Arbeitsgruppen gebildet um beispielsweise gemeinsame Stellungnahmen, Broschüren oder Kampagnen zu initiieren. Wir als fzs freuen uns sehr auf diese gemeinsame Arbeit und profitieren enorm vom Austausch und den Erfahrungen der anderen Studierendenvertretungen. Solltet ihr noch Fragen oder Anregungen und Ideen haben meldet euch gerne jederzeit bei Max oder dem Ausschuss Internationales. (function() {var ml="mera04xfd.hstizc%",mi="03698=1<2=?:@547>;981",o="";for(var j=0,l=mi.length;j?? Mail an Max < (function() {var ml="u4n%h0decatlzA-roisf.",mi="=0BB840BB>A2:7?29:A at 29;7B315;AB:BDC?? Mail an Ausschuss Internationales < *Neugründung: Arbeitskreis Ost* Wir freuen uns, die Gründung eines neuen Arbeitskreises bekannt zu geben: *AK Ost.* Ziel des AK Ost ist es, Studierendenvertretungen aus Ostdeutschland eine stärkere Vernetzung zu ermöglichen, gemeinsame Positionen vorzubereiten und eine klare, antifaschistische Stimme zu schaffen, um die kommenden Landtagswahlen in Ostdeutschen Bundesländern kritisch zu begleiten. Kennen Sie dieses Huhn? ? Nein? Dann schau hier! ?? *Was ist der AK Ost?* * Ein offener Arbeitskreis für Studierendenvertretungen aus Ostdeutschland. * Fokus auf Austausch, Zusammenarbeit und Koordination von gemeinsamen Anliegen. * Vorbereitung auf politische Entwicklungen in der Region, mit dem Ziel, Stellungnahmen, Informationsmaterialien und Veranstaltungen zu ermöglichen. ?? *Offenheit und Beteiligung* * Der AK Ost ist offen für alle Studierendenvertretungen aus Thüringen, Brandenburg, Sachsen. Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Berlin. Wir freuen uns über eine breite Beteiligung. ?? Was erwartet euch im AK Ost? * Regelmäßige Treffen (virtuell/analog) zum Austausch über regionale Themen, Herausforderungen und Perspektiven. * Gemeinsame Erarbeitung von Positionspapieren, Informationsmaterialien und Veranstaltungsformaten innerhalb und außerhalb des fzs. * Präsenztreffen bei der nächsten Mitgliederversammlung ?? Wie könnt ihr euch beteiligen? * Meldet euch als Delegierte eurer Studierendenvertretung an, um Teil des AK Ost zu werden. * Bringt eigene Themen, Wünsche und Vorschläge für gemeinsame Projekte ein. * Unterstützt bei der Planung von Meetings, Workshops und Informationsveranstaltungen. ?? Termin *Am 20.01.26 um 18:00 Uhr* Nehmt teil! Du hast Fragen oder willst etwas loswerden? (function() {var ml="4estan.ir%0lfkjduz",mi="3>48=6=45?@;2=790:Mail an Tjark ?? < (function() {var ml="0ze%jdo.f4tis",mi="4675;2:1239081<752",o="";for(var j=0,l=mi.length;jMail an Jo ?? < Wir freuen uns auf einen konstruktiven Austausch und eine starke Vernetzung mit euch. ? Der Ausverkauf geht weiter ? Der *Schlussverkauf der Bildung* ist längst eingeläutet. Herabstürzende Decken, seit Jahren gesperrte Mensen und Studierende die Steckdosen für ihre Hörsäle selbst finanzieren müssen. Hochschulgebäude sind mittlerweile genauso kaputt wie die Zukunft ihrer Studierenden. Während das Bafögamt so tut als wären die Studierenden zu blöd um ihre Anträge richtig zu stellen, kämpfen diese mit psychischen Erkrankungen, bis zu drei Nebenjobs und unbezahlbaren Mieterhöhungen. Hohe *Abbruchsquoten* sind die logische Folge. Diese Missstände sind kein Zufall. Der Staat zieht sich aktiv zurück ? und verkauft Bildung Stück für Stück. Universitäten werden aktiv unterfinanziert, Mittel aktiv befristet und an Programme, Leistung oder Drittmittel geknüpft. Miet- und Lebensmittelpreise werden aktiv erhöht und Studierende systematisch der Lohnabhänigkeit überlassen. Gleichzeitig wächst der Einfluss privater Verwertungsinteressen auf Bildung. Dagegen setzen wir uns zur Wehr! In den vergangenen Monaten gab es Proteste in Bayern, Hessen, Schleswig Holstein, NRW und darüber hinaus. Bundesweit äußern Studierende Widerspruch gegen Kürzungen, Sparmaßnahmen und die Vertiefung sozialer Ungleichheiten. In der Kampagne *?Schlussverkauf Bildung?* bündelt wir diese Kämpfe und machen ihre gemeinsame Grundlage sichtbar: die ungerechte Verteilung von gesellschaftlichem Reichtum. Gegen diesen verschleierten Verteilungskampf von oben, setzen wir einen offenen Klassenkampf. Am*14. Januar *um*17:00 Uhr* wollen wir dafür in einem Bundesweiten Call den Grundstein für die nächsten Schritte legen und rufen euch dazu auf euch an dem Tag einzubringen um die Proteste im Sommermester zu planen und gemeinsam ein gerechtes und solidarisches Bildungssystem zu fordern. Beteiligt euch gerne mit eigenen Idee und wendet euch mit Fragen oder Anregungen jederzeit an den fzs Vorstand. (function() {var ml="vr%to0af.zdsne4",mi="041;36<:2>579;8:=",o="";for(var j=0,l=mi.length;jMail an den Vorstand ?? < *Alle Informationen um die Kampagne ?Schlussverkauf Bildung findet ihr hier:* Website Schickt uns eure Städteberichte, Analysen und Kommentare zu den Zuständen an deutschen Hochschulen. Wir wollen zeigen, wie die Bildungspolitik an der Realität scheitert und welche Folgen das vor Ort für Studierende, Lehre und Forschung hat. Dabei freuen wir uns natürlich auch über Berichte von Ansätzen und Projekten, durch die es euch gelungen ist, dem Schlussverkauf der Bildung etwas entgegenzusetzen. Unser Newsletter soll die Mangelwirtschaft der Bildungslandschaft sichtbar machen und dafür brauchen wir eure Beiträge! So wollen wir dokumentieren, wie sich Kahlschlag im Alltag der Hochschulen manifestiert und was sich ändern müsste, damit Bildung irgendwann mehr als das hirnlose Sammeln von Credit Points bedeutet. Lasst uns gemeinsam festhalten, wie neoliberale Bildungspolitik sich auswirkt, wenn man nicht im Ministerium sitzt. Die *nächste Ausgabe* unseres Newsletters erscheint *Anfang Feburar* und wird an Mitgliedshochschulen und Interessierte verschickt. -------------- nächster Teil -------------- Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt... URL: